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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Rotes Kreuz Tirol / Anhang / Lohn/ Gehalt

Anhang für das Bundesland Tirol


mit Gültigkeit 1. Jänner 2020
Redaktionelle Anmerkungen Quelle: Gewerkschaft vida / Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Dieser Anhang beinhaltet die landesspezifischen, dem Anhang vorbehaltenen Bestimmungen des Kollektivvertrages des Österreichischen Roten Kreuzes, die einen integrierenden Bestandteil desselben bilden.


1. Verwendungsgruppenschema:
1.1.  Landesorganisationen und Bezirksstellen, ausgenommen Kindertageszentren, Suchtpräventionsstellen sowie der Bereich der mobilen Pflege und Betreuung.
Entsprechend diesem Anhang findet für alle Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer das Entlohnungsschema I gemäß Punkt 2. 1. Anwendung. Die Verwendungsgruppeneinteilung wird wie folgt festgelegt:
Entlohnungsgruppe e:
Hilfskräfte.
Entlohnungsgruppe d:
Rettungssanitäterinnen bzw. Rettungssanitäter, Notfallsanitäterinnen bzw. Notfallsanitäter, Verwaltungsdienst, diplomiertes Pflegepersonal.
Entlohnungsgruppe c:
Rettungs- und Notfallsanitäter bzw. Rettungs- und Notfallsanitäterinnen sowie diplomiertes Pflegepersonal mit 11-jähriger Dienstzeit beim Arbeitgeber bzw. der Arbeitgeberin, gehobener Verwaltungsdienst ohne Eigenverantwortung.
Entlohnungsgruppe b:
Verwaltungsangestellte im gehobenen Verwaltungsdienst mit Eigenverantwortung; Sozialpädagoginnen bzw. Sozialpädagogen und Sozialarbeiterinnen bzw. Sozialarbeiter in der Flüchtlingsbetreuung mit Eigenverantwortung.
1.2.  Bereich der mobilen Pflege und Betreuung

Entlohnungsschema II (Angestellte):
Entlohnungsgruppe a:
Pflegedienstleitung und Geschäftsführer bzw. Geschäftsführerinnen mit akademischer Ausbildung.
Entlohnungsgruppe b:
Pflegedienstleitung, Geschäftsführer bzw. Geschäftsführerinnen.
Entlohnungsgruppe c:
Diplomiertes Pflegepersonal, Diplom-Sozialbetreuer bzw. Diplom-Sozialbetreuerinnen, Verwaltungspersonal.
Entlohnungsgruppe d:
Pflegehelferinnen bzw. Pflegehelfer, Altenfachbetreuerinnen bzw. Altenfachbetreuer, Fach-Sozialbetreuerinnen bzw. Fach-Sozialbetreuer.
Entlohnungsgruppe e:
Heimhilfen.


2. Gehaltstabellen:
Die nachstehenden Gehaltstabellen erhöhen sich um denselben Prozentsatz (zuzüglich allfälliger vom Land gewährter Einmalzahlungen) und zu demselben Wirksamkeitstermin analog der jährlichen Erhöhung der Löhne und Gehälter der Vertragsbediensteten des Bundes.
2.1.  Landesorganisationen und ihre Bezirksstellen, ausgenommen Kindertageszentren, Suchtpräventionsstellen sowie mobile Pflege und Betreuung.
Entlohnungsschema I ab 1.1.2020

Entlohnungsstufe Dienstjahre Entlohnungsgruppe
b c d e
Euro
1 1-2 1.873,84 1.674,63 1.610,57 1.550,00
2 3-4 1.916,06 1.711,34 1.639,21 1.563,04
3 5-6 1.958,49 1.747,83 1.667,42 1.578,85
4 7-8 2.001,67 1.784,21 1.695,85 1.594,98
5 9-10 2.046,64 1.820,70 1.724,17 1.610,57
6 11-12 2.092,79 1.856,98 1.752,28 1.626,91
7 13-14 2.142,01 1.893,69 1.780,71 1.642,92
8 15-16 2.191,33 1.929,96 1.808,93 1.658,83
9 17-18 2.260,81 1.966,35 1.837,57 1.674,84
10 19-20 2.333,23 2.003,26 1.865,89 1.690,97
11 21-22 2.428,12 2.042,40 1.894,10 1.706,99
12 23-24 2.523,58 2.082,29 1.922,22 1.723,22
13 25-26 2.619,23 2.123,33 1.950,76 1.738,81
14 27-28 2.713,82 2.165,87 1.979,29 1.754,94
15 29-30 2.808,07 2.208,20 2.008,14 1.770,85
16 31-32 2.902,65 2.250,83 2.038,16 1.787,08
17 33-34 2.997,77 2.294,50 2.068,91 1.803,10
18 35-36 3.091,48 2.338,43 2.099,89 1.819,00
19 37-38 3.186,60 2.382,57 2.133,09 1.835,23
20 39-40 3.280,42 2.426,39 2.165,87 1.851,14
21 41-42 2.470,43 2.198,87 1.866,95

Die Vorrückung in die nächsthöhere Entlohnungsstufe erfolgt mit dem ersten Tag jenes Monats, der auf den Tag folgt, an dem die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer weitere zwei Jahre ihres bzw. seines Dienstverhältnisses vollendet (Vorrückungstermin).
Die Entlohnungsstufe einer Arbeitnehmerin oder eines Arbeitnehmers ändert sich anlässlich einer Umstufung in eine höhere Entlohnungsgruppe nicht.
2.2.  Gehaltsschema für die Angestellten von Kindertageszentren ab 1.1.2020
Gehalts- und Entlohnungsgruppe für Pädagogische Fachkräfte und Kindergartenassistentinnen bzw. Kindergartenassistenten:
Pädagogische Fachkräfte Assistenzkräfte Basis: 40 Stundenwoche
Entlohnungsstufe Dienstjahre Angestellte Entlohnungsstufe Dienstjahre Kindergartenassistentinnen bzw. Kindergartenassistenten
1 1 – 2 € 2.127,58 1 1 – 2 € 1.699,99
2 3 – 4 € 2.161,42 2 3 – 4 € 1.723,74
3 5 – 6 € 2.193,35 3 5 – 6 € 1.747,50
4 7 – 8 € 2.218,27 4 7 – 8 € 1.862,82
5 9 – 10 € 2.254,76 5 9 – 10 € 1.886,26
6 11 – 12 € 2.304,92 6 11 – 12 € 1.910,02
7 13 – 14 € 2.393,21 7 13 – 14 € 1.933,78
8 15 – 16 € 2.508,17 8 15 – 16 € 1.957,33
9 17 – 18 € 2.582,14 9 17 – 18 € 2.004,32
10 19 – 20 € 2.657,09 10 19 – 20 € 2.028,08
11 21 – 22 € 2.772,49 11 21 – 22 € 2.051,95
12 23 – 24 € 2.913,83 12 23 – 24 € 2.075,92
13 25 – 26 € 3.055,80 13 25 – 26 € 2.153,57
14 27 – 28 € 3.197,02 14 27 – 28 € 2.181,57
15 29 – 30 € 3.338,34 15 29 – 30 € 2.208,40
16 31 – 32 € 3.441,28 16 31 – 32 € 2.236,31
17 33 – 34 € 3.594,31 17 33 – 34 € 2.272,59
18 35 – 36 € 3.735,31 18 35 – 36 € 2.311,43
19 37 – 38 € 3.863,41 19 37 – 38 € 2.350,90
20 39 – 40 € 3.991,50 20 39 – 40 € 2.390,27
Die Personal- und Verwaltungsdienstzulage gebühren nicht.
Die Vorrückung in die nächsthöhere Entlohnungsstufe erfolgt mit dem ersten Tag jenes Monats, der auf den Tag folgt, an dem die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer weitere zwei Jahre ihres bzw. seines Dienstverhältnisses vollendet (Vorrückungstermin).
Die Entlohnungsstufe einer Arbeitnehmerin bzw. eines Arbeitnehmers ändert sich anlässlich einer Umstufung in eine höhere Entlohnungsgruppe nicht.
2.3.  Gehaltschema für Pädagogische Fachkräfte und leitende Angestellte von Suchtpräventionsstellen ab 1.1.2020
Lehrerinnen bzw. Lehrer

Entlohnungsstufe Dienstjahre Löhne / Gehälter
1 1-2 2.556,44
2 3-4 2.637,03
3 5-6 2.717,72
4 7-8 2.807,21
5 9–10 3.001,02
6 11–12 3.204,39
7 13–14 3.407,87
8 15–16 3.604,84
9 17–18 3.809,72
10 19–20 4.020,36
11 21–22 4.206,69
12 23–24 4.410,38
13 25–26 4.614,19
14 27–28 4.818,20
15 29–30 5.022,11
16 31–32 5.219,51
17 33–34 5.477,33
18 35–36 5.477,33
19 37–38 5.863,24

Die Vorrückung in die nächsthöhere Entlohnungsstufe erfolgt mit dem ersten Tag jenes Monats, der auf den Tag folgt, an dem die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer weitere zwei Jahre ihres bzw. seines Dienstverhältnisses vollendet (Vorrückungstermin).
2.4.  Gehaltschema für Angestellte im Bereich der mobilen Pflege und Betreuung ab 1.1.2020:
Entlohnungsschema II

Entlohnungsstufe Dienstjahre Entlohnungsgruppe
a b c d e
Euro
1 1–2 2.338,43 1.873,84 1.674,64 1.610,57 1.550,00
2 3–4 2.393,95 1.916,07 1.711,33 1.639,21 1.563,04
3 5–6 2.450,14 1.958,49 1.747,82 1.667,42 1.578,85
3a 7 2.001,66
4 7–8 2.561,97 2.046,64 1.856,98 1.752,28 1.626,90
5 9–10 2.618,15 2.092,79 1.893,69 1.780,71 1.642,92
6 11–12 2.712,74 2.142,01 1.929,96 1.808,93 1.658,83
7 13–14 2.807,86 2.191,32 1.966,35 1.837,57 1.674,84
8 15–16 2.902,44 2.260,82 2.003,26 1.865,89 1.690,97
9 17–18 2.996,47 2.333,23 2.082,29 1.922,22 1.723,22
10 19–20 3.184,99 2.523,57 2.123,33 1.950,76 1.738,81
11 21–22 3.279,67 2.619,23 2.165,87 1.979,28 1.754,94
12 23–24 3.374,36 2.713,82 2.208,20 2.008,14 1.770,85
13 25–26 3.468,60 2.808,07 2.338,43 2.099,89 1.819,01
14 27–28 3.840,62 3.091,48 2.382,57 2.133,10 1.835,23
15 29–30 3.964,93 3.186,60 2.426,39 2.165,87 1.851,14
16 31–32 4.089,66 3.280,42 2.470,43 2.198,86 1.866,96
17 33–34 4.214,28 3.374,89 2.514,14 2.242,04 1.883,19
18 35–36 4.339,23 3.468,82 2.558,06 2.287,88 1.899,19
19 37–38 4.463,74 3.562,97 2.602,20 2.334,96 1.915,11
20 39–40 4.588,25 3.657,22 2.646,14 2.382,03 1.930,91

Die Vorrückung in die nächsthöhere Entlohnungsstufe erfolgt mit dem ersten Tag jenes Monats, der auf den Tag folgt, an dem die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer weitere zwei Jahre ihres bzw. seines Dienstverhältnisses vollendet (Vorrückungstermin).
Die Entlohnungsstufe einer Arbeitnehmerin bzw. eines Arbeitnehmers ändert sich anlässlich einer Umstufung in eine höhere Entlohnungsgruppe nicht.
2.5.  Gehaltsschema für Lehrlinge im Lehrberuf Bürokaufmann ab 1.1.2020
Die monatliche Lehrlingsentschädigung beträgt daher
im 1. Lehrjahr € 752,30
im 2. Lehrjahr € 956,10
im 3. Lehrjahr € 1.137,00
im 4. Lehrjahr € 1.486,20

und wird jährlich analog dem Kollektivvertrag Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ) § 33 Lehrlinge angepasst.
Die Internatskosten, die durch den Aufenthalt des Lehrlings in einem für die Schülerinnen bzw. Schüler der Berufsschule bestimmten Heim zur Erfüllung der Berufsschulpflicht entstehen, hat der bzw. die Lehrberechtigte dem Lehrling zu bevorschussen und so zu ersetzen, dass dem Lehrling für den Zeitraum, der der Dauer des Aufenthaltes im Internat entspricht, seine bzw. ihre volle Lehrlingsentschädigung verbleibt.


3. Zulagen
ab 1.1.2020:
3.1.  Landesorganisationen und ihre Bezirksstellen ausgenommen Kindertageszentren, Suchtpräventionsstellen sowie mobile Pflege und Betreuung.
Die Zulagen erhöhen sich jeweils in derselben Höhe und zu demselben Wirksamkeitstermin wie die Zulagen der Vertragsbediensteten des Bundes.
€/Monat
Kinderzulage pro Kind 20,00
Verwaltungsdienstzulage
Verwaltungsdienstzulage von b – e alle Stufen 177,41
Hauskrankenpflegedienstzulage
Pflegedienstzulage
bis Entlohnungsstufe 7 160,40
ab Entlohnungsstufe 8 192,56
Sanitätsdienstzulage 61,12
Notfallsanitäterzulage (gilt ab 1.1.2020)
Ab 1.1.2020 erhalten Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter für Dienste, für die sie von der Arbeitgeberin bzw. vom Arbeitgeber als Notfallsanitäter bzw. Notfallsanitäterin am REF, NEF oder RTW eingeteilt werden, eine Zulage in Höhe von EUR 12,91 pro Dienst (unabhängig von dessen Länge). Die Arbeitgeberin bzw. der Arbeitgeber kann der Arbeitnehmerin bzw. dem Arbeitnehmer bei häufigerer Einteilung alternativ diese Zulage in Form von einer monatlichen Pauschale in Höhe von EUR 129,09 bezahlen. Es obliegt der Entscheidung der Arbeitgeberin bzw. des Arbeitgebers, ob die Zulage in einem Kalendermonat als Pauschale oder pro Dienst ausbezahlt wird. Die monatliche Pauschale gebührt maximal 12-mal pro Jahr.
Vergütung für die besondere Belastung (Erschwerniszulage)
für Gehaltsstufen 1 bis 7 + im 1. Jahr der Gehaltsstufe 8 176,53
im 2. Jahr der Gehaltsstufe 8 und in den höheren Gehaltsstufen 201,32
3.2.  Kindertageszentren
Ansprüche für die Besorgung von Leitungsaufgaben

Dienstzulagengruppe in den Entlohnungsstufen KikrippGr./KigaGr.
HortGr./IntegraGr.
Heilpäd.Gr.
1 – 10 11 – 15 ab 16 Anzahl der Gruppen
in €
1 299,45 317,76 340,54 5 oder mehr 4 oder mehr
2 273,51 288,23 307,52 vier drei
3 215,88 228,73 244,97 drei zwei
4 164,22 174,80 185,35 zwei eine
5 102,98 109,84 118,45 eine -

KikrippGr.= Kinderkrippengruppen; KigaGr. = Kindergartengruppen; IntegraGr. = Integrationsgruppen; HortGr. = Hortgruppen; Heilpäd.Gr. = Heilpädagogische Gruppen.
Dienstzulage für die Betreuung von IngtegraGr. und Heilpäd.Gr.

Pädagogische Fachkräfte bei Erfüllg. der bes. Anstellungserfordernisse in den Entlohnungsstufen Dienstzulage
1 – 5 6 – 11 ab 12
in €
Betreuung von IngtegraGr. 105,16 147,66 209,76
pädagogische Fachkräfte bei Nichterfüllg. der bes. Anstellungserfordernisse in den Entlohnungsstufen
1 – 5 6 – 11 ab 12
in €
Heilpäd.Gr. 52,64 73,88 104,83

KikrippGr.= Kinderkrippengruppen; KigaGr. = Kindergartengruppen; IntegraGr. = Integrationsgruppen; HortGr. = Hortgruppen; Heilpäd.Gr. = Heilpädagogische Gruppen.
3.3.  Angestellte im Bereich der mobilen Pflege und Betreuung:
Zulagen für Pflegepersonal 2020 (in Euro)

DGKS/DGKP bis Gehaltstufe 8 DGKS/DGKP ab Gehaltstufe 9 PH/AH/FH alle Gehaltsstufen
Pflegedienstzulage 160,40 192,56 61,12
14-fach 2.1245,68 2.695,74 855,86
Erschwerniszulage 174,46
12-fach 2.093,57
Funktionszulage für Pflegedienstleitung bzw. pflegerische Aufsicht
3 – 6 korrigierte (VZÄ) Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter 162,37
7 – 10 korrigierte (VZÄ) Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter 321,79
über 10 korrigierte (VZÄ) Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter 483,06
Personalzulage (14-fach; alle Berufsgruppen im GSD)
bis € 1.458,80 241,48
€ 1.458,90 bis € 2.188,20 301,96
über € 2.188,20 362,33
Verwaltungsdienstzulage (14-fach; alle Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer im GSD, außer HH und FH)
Entlohnungsgruppen e, d, c, b, a1 – a7 177,41
Entlohnungsgruppen ab a8 225,46


4. Überstundenteiler:
4.1.  Der Überstundenteiler beträgt 173. Für geleistete Überstunden gebührt ein Zuschlag von 50 %, für geleistete Nachtüberstunden zwischen 22:00 Uhr und 6:00 Uhr gebührt ein Zuschlag von 100 %.
4.2.  Für Überstunden, die im Rahmen der Bewältigung von Großunfällen bzw. bei Katastropheneinsätzen geleistet werden, gilt ohne Rücksicht auf die Einsatzzeit und den Einsatztag ein Entgeltzuschlag von 50 %.
4.3.  Wird der Arbeitnehmer bzw. die Arbeitnehmerin aus seiner bzw. ihrer Freizeit zum Dienst geholt oder während seiner bzw. ihrer 36-stündigen Ruhezeit zum Dienst herangezogen, ist ein Entgeltzuschlag von 100 % zum Grundstundenlohn zu bezahlen.
Fällt eine solche Arbeitsleistung auf einen an und für sich für den Arbeitnehmer bzw. die Arbeitnehmerin freien Sonn- oder Feiertag, so ist ein Entgeltzuschlag von 200 % zu bezahlen, außer es handelt sich um einen Großunfall bzw. um einen Katastropheneinsatz.
4.4.  Arbeitgeber bzw. Arbeitgeberinnen und Arbeitnehmer bzw. Arbeitnehmerinnen können anstelle der Entgeltzahlung auch einen Zeitausgleich vereinbaren, sofern dies der Wunsch des Arbeitnehmers bzw. der Arbeitnehmerin ist und soweit der Dienstplan dies zulässt. Dieser Zeitausgleich muss schriftlich beantragt und auch schriftlich genehmigt werden. Als Berechnung für den Zeitausgleich gilt die Wertrelation wie in Punkt 4.3. dieses Anhangs beschrieben.


5. Abweichende Pausenregelungen:
Abweichend von der Regelung des Kollektivvertrages des Österreichischen Roten Kreuzes werden die Pausen von je 30 Minuten pro Arbeitstag ausschließlich für das Einsatzpersonal im Rettungs- und Krankentransport bezahlt.


6. Weitergeltung bestehender Vereinbarungen:
Folgende vor Inkrafttreten des Kollektivvertrages des Österreichischen Roten Kreuzes abgeschlossene Vereinbarungen bleiben im Rahmen der Regelungen des § 40 dieses Kollektivvertrages auch weiterhin gültig:

I. Österreichisches Rotes Kreuz, Landesverband Tirol:
a.
Betriebsvereinbarung für die Freiwillige Rettung Hall betreffend Dienstzeit NEF vom 1.1.2005
b.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Osttirol vom 3.12.2012, durch welche die Betriebsvereinbarung vom 16.5.2006 ersetzt wurde
c.
Betriebsvereinbarung für die Freiwillige Rettung Innsbruck vom 6.4.2006 samt Ergänzungen dazu vom 19.12.2014
d.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Innsbruck Land allgemein und Gleitzeit vom 18.5.2015
e.
Betriebsvereinbarung für die Freiwillige Rettung Hall betreffend Dienstreise vom 1.1.2016
f.
Betriebsvereinbarung für die Freiwillige Rettung Hall betreffend Arbeitszeit vom 28.1.2019
g.
Betriebsvereinbarung für die Freiwillige Rettung Hall betreffend GPS vom 1.9.2012
h.
Betriebsvereinbarung für die Freiwillige Rettung Hall betreffend Fahrzeugdaten vom 26.3.2018
i.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Imst vom 20.2.1998
j.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Imst betreffend GPS vom 20.2.2013
k.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Imst betreffend Fahrzeugdaten vom 26.3.2018
l.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Innsbruck Land betreffend Fahrzeugdaten vom 26.3.2018
m.
Betriebsvereinbarung für die Freiwillige Rettung Innsbruck Sondervereinbarung vom 14.10.1985
n.
Betriebsvereinbarung für die Freiwillige Rettung Innsbruck betreffend Auszahlung für Sonderzahlungen vom 19.12.2014
o.
Betriebsvereinbarung für die Freiwillige Rettung Innsbruck betreffend Vorsorgekasse vom 28.4.2016
p.
Betriebsvereinbarung für die Freiwillige Rettung Innsbruck betreffend Gleitzeit Aus- und Fortbildung vom 1.1.2018
q.
Betriebsvereinbarung für die Freiwillige Rettung Innsbruck betreffend Gleitzeit vom 1.1.2018
r.
Betriebsvereinbarung für die Freiwillige Rettung Innsbruck betreffend Regelung Arbeitszeit vom 1.1.2018
s.
Betriebsvereinbarung für die Freiwillige Rettung Innsbruck betreffend Fahrzeugdaten vom 26.3.2018
t.
Betriebsvereinbarung für die Freiwillige Rettung Innsbruck betreffend Türschließanlage vom 6.12.2018
u.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Kitzbühel betreffend Telefonanlage vom 1.1.2019
v.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Kitzbühel betreffend Fahrzeugdaten vom 26.3.2018
w.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Kitzbühel betreffend Reinigung vom 1.1.2019
x.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Kitzbühel betreffend Zeitguthabenkonto vom 1.1.2019
y.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Kitzbühel betreffend el. Gehaltszettel vom 1.1.2019
z.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Kitzbühel betreffend Urlaubs- u. Kalenderjahr vom 1.1.2018
aa.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Kitzbühel betreffend Schließanlage vom 1.1.2019
bb.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Kitzbühel betreffend Dienstzeiten für Schulung vom 1.1.2019
cc.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Kitzbühel betreffend Arbeitszeitverlängerung vom 1.1.2019
dd.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Kitzbühel betreffend Fernfahrtenrufbereitschaft vom 1.1.2018
ee.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Kufstein betreffend Angestellte vom 1.1.2020
ff.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Kufstein betreffend Verwaltung vom 1.1.2020
gg.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Kufstein betreffend RKT vom 1.1.2020
hh.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Kufstein betreffend Fahrzeugdaten vom 26.3.2018
ii.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Landeck betreffend Arbeitszeit vom 1.1.2015
jj.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Landeck betreffend Sonderzahlungen vom 1.1.2015
kk.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Landeck betreffend Ruhepausen vom 1.1.2015
ll.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Landeck betreffend Fahrzeugdaten vom 26.3.2018
mm.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Osttirol betreffend GPS vom 17.9.2012
nn.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Osttirol betreffend Fahrzeugdaten vom 26.3.2018
oo.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Reutte betreffend Abgeltung Ü-Std vom 24.8.2012
pp.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Reutte betreffend Durchrechnungszeitraum vom 1.11.2012
qq.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Reutte betreffend km Geld Dienstfahrzeug vom 22.10.2014
rr.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Reutte betreffend Kontrollmaßnahmen vom 16.7.2012
ss.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Reutte Sonderzahlungen vom 1.2.2013
tt.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Reutte betreffend SB Arbeitsbereitschaft Wache EH vom 16.3.2020
uu.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Reutte betreffend SB Arbeitsbereitschaft Wache RE vom 1.11.2012
vv.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Reutte betreffend Fahrzeugdaten vom 26.3.2018
ww.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Schwaz betreffend Kontrollmaßnahmen vom 8.8.2012
xx.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Schwaz allgemein vom 1.1.2013
yy.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Schwaz betreffend Fahrzeugdaten vom 26.3.2018
zz.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Telfs allgemein vom 1.10.2009
aaa.
Betriebsvereinbarung für die Bezirksstelle Telfs betreffend Fahrzeugdaten vom 26.3.2018
bbb.
Betriebsvereinbarung für die Freiwillige Rettung Wattens betreffend Kontrollmaßnahmen vom 1.9.2012
ccc.
Betriebsvereinbarung für die Freiwillige Rettung Wattens betreffend Fahrzeugdaten vom 26.3.2018
ddd.
Betriebsvereinbarung für das Österreichische Rote Kreuz, Landesverband Tirol allgemein vom 30.4.2018
eee.
Betriebsvereinbarung für das Österreichische Rote Kreuz, Landesverband Tirol betreffend Fahrzeugdaten vom 26.3.2018


7. Sonstige Regelungen:
7.1.  Wöchentliche Ruhezeit
Gemäß §§ 3 (1) und 4 Arbeitsruhegesetz (ARG) hat der Arbeitnehmer bzw. die Arbeitnehmerin in jeder Kalenderwoche Anspruch auf eine ununterbrochene Ruhezeit von 36 Stunden, in die der Sonntag zu fallen hat (Wochenendruhe). Anstelle dieser Wochenendruhe kann gemäß § 4 ARG auch eine Wochenruhe treten, wenn ein Arbeitnehmer bzw. eine Arbeitnehmerin nach der für ihn bzw. sie geltenden Arbeitszeiteinteilung während der Zeit der Wochenendruhe beschäftigt wird. Die Wochenruhe hat ebenfalls 36 Stunden ununterbrochen zu dauern und einen ganzen Wochentag einzuschließen.
Darüber hinaus hat der Arbeitnehmer bzw. die Arbeitnehmerin in jedem Kalendermonat Anspruch auf zumindest zwei freie Wochenenden, in die die Zeit von Samstag 7:00 Uhr bis Sonntag 24:00 Uhr zu fallen hat. Werden Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer an diesen freien Wochenenden zum Dienst herangezogen, gebührt ein Zuschlag von 50 % pro Stunde.
Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer, welche den Dienst am Freitag oder Sonntag beginnen, gebührt der Zuschlag für die in der Zeit von Samstag 7:00 Uhr bis Sonntag 24:00 Uhr geleisteten Arbeitsstunden.
Ausgenommen davon sind Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer, deren Inhalt des Arbeitsvertrages eine vereinbarte wöchentliche Normalarbeitszeit ausschließlich für das Wochenende vorsieht (z.B. Flughafen Innsbruck), sowie Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer, die in der Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen am Standort Fiecht tätig sind, sofern diese ausschließlich Nachtdienste verrichten oder sich Teile ihrer Arbeitszeit flexibel selbst einteilen können.
7.2.  Normalarbeitszeit von Notärzten bzw. Notärztinnen bei besonderen Erholungsmöglichkeiten
Die Betriebsvereinbarungen werden gemäß § 5a (1) AZG ermächtigt, unter den dort angeführten Bedingungen (besondere Erholungsmöglichkeiten, arbeitsmedizinisches Gutachten) für Notärzte bzw. Notärztinnen dreimal pro Woche eine Ausdehnung der täglichen Normalarbeitszeit auf bis zu 24 Stunden zuzulassen.
Innerhalb eines Durchrechnungszeitraumes von 13 Wochen darf dabei die Normalarbeitszeit im Durchschnitt 60 Stunden, in einzelnen Wochen eines Durchrechnungszeitraumes 72 Stunden nicht überschreiten.
7.3.  Bereitschaft und Erreichbarkeit
7.3.1.
Bereitschaft
Bereitschaft liegt vor, wenn ein Arbeitnehmer bzw. eine Arbeitnehmerin nach Beendigung seiner bzw. ihrer normalen, für den betreffenden Tag vorgesehenen Arbeitszeit, auf Anordnung der Dienststelle oder, wenn es die Situation erfordert, ohne ausdrückliche Anordnung, sich an seiner bzw. ihrer Arbeitsstätte zur Arbeit bereithalten muss.
Für jede Stunde Bereitschaft wird eine Vergütung von 1/173 eines Monatsentgeltes gewährt. Wird bei Bereitschaft vom Arbeitnehmer bzw. von der Arbeitnehmerin eine tatsächliche Arbeitsleistung erbracht, so richtet sich die Vergütung nach Punkt 4.3 dieses Anhanges.
7.3.2.
Erreichbarkeit
Erreichbarkeit liegt vor, wenn ein Arbeitnehmer bzw. eine Arbeitnehmerin nach Beendigung seiner bzw. ihrer normalen, für den betreffenden Tag vorgesehenen Arbeitszeit, auf Anordnung der Dienststelle oder, wenn es die Situation erfordert in seiner bzw. ihrer Wohnung oder wo immer er bzw. sie sich gerade befindet jederzeit erreichbar sein muss. Die Bereitschaft und Erreichbarkeit darf nicht in die 36-stündige Ruhezeit fallen.
Für die Erreichbarkeit wird eine Vergütung von 50 % der Bereitschaft (Punkt 7.3.1.) gewährt. Wird bei Erreichbarkeit von der Arbeitnehmerin bzw. vom Arbeitnehmer eine tatsächliche Arbeitsleistung erbracht, so richtet sich die Vergütung nach Punkt 4.3. dieses Anhanges.
7.4.  Urlaub für begünstigte Behinderte gemäß § 2 BEinstG
Begünstigte Behinderte im Sinne des § 2 Behinderteneinstellungsgesetz haben abweichend von § 10 Abs. 2 des Kollektivvertrages des Österreichischen Roten Kreuzes in jedem Urlaubsjahr Anspruch auf einen Sonderurlaub in folgendem Ausmaß:
Behinderung ab 40 %: 32 Dienststunden
Behinderung ab 50 %: 40 Dienststunden
7.5.  Sonderregelungen für die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall
Für Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer von Bezirksstellen, deren Dienstverhältnisse vor dem Inkrafttreten des Kollektivvertrages des Österreichischen Roten Kreuzes (also vor dem 1.10.2006) begonnen haben, gelten hinsichtlich der Fortzahlung ihrer Entgelte im Krankheitsfall folgende Sonderregelungen:
7.5.1.
Ist der Arbeitnehmer bzw. die Arbeitnehmerin nach Antritt des Dienstes durch Unfall oder frühestens 14 Tage nach Dienstantritt durch Krankheit an der Dienstleistung verhindert, ohne dass er bzw. sie die Verhinderung vorsätzlich oder durch grobe Fahrlässigkeit herbeigeführt hat, so behält er bzw. sie den Anspruch auf das Monatsentgelt und die Kinderzulage bis zur Dauer von 42 Kalendertagen, wenn aber das Dienstverhältnis fünf Jahre gedauert hat, bis zur Dauer von 91 Kalendertagen, und wenn es 10 Jahre gedauert hat, bis zur Dauer von 182 Kalendertagen.
7.5.2.
Wenn die Dienstverhinderung die Folge einer Gesundheitsschädigung ist, für die der Arbeitnehmer bzw. die Arbeitnehmerin eine Rente nach dem Kriegsopferversorgungsgesetz 1957, BGBl. Nr. 152/1957, oder dem Opferfürsorgegesetz, BGBl. Nr. 183/1947, bezieht, verlängern sich die Zeiträume, während derer der Anspruch auf das Monatsentgelt und die Kinderzulage fortbesteht, wenn die Minderung der Erwerbsfähigkeit mindestens 50 vH beträgt, derart, dass das Ausmaß der auf solche Schädigungen zurückzuführenden Dienstverhinderungen nur zu zwei Dritteln auf die im Punkt 7.5.1. angeführten Zeiträume angerechnet wird, wenn jedoch die Minderung der Erwerbsfähigkeit mindestens 70 vH beträgt, derart, dass das Ausmaß der auf solche Schädigungen zurückzuführenden Dienstverhinderungen nur zur Hälfte auf die im Punkt 7.5.1. angeführten Zeiträume angerechnet wird.
7.5.3.
Dauert die Dienstverhinderung über die in Punkt 7.5.1. und Punkt 7.5.2. bestimmten Zeiträume hinaus an, so gebührt den Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmern für die gleichen Zeiträume die Hälfte des Monatsentgeltes und der Kinderzulage.
7.5.4.
Die in Punkt 7.5.1. bis 7.5.3. vorgesehenen Ansprüche enden, wenn nicht nach Punkt 7.5.6. etwas anderes bestimmt wird, jedenfalls mit dem Ende des Dienstverhältnisses.
7.5.5.
Tritt innerhalb von sechs Monaten nach Wiederantritt des Dienstes abermals eine Dienstverhinderung durch Krankheit oder infolge desselben Unfalles ein, so gilt sie als Fortsetzung der früheren Dienstverhinderung.
7.5.6.
Bei einer Dienstverhinderung infolge eines Unfalles im Dienst, die der Arbeitnehmer bzw. die Arbeitnehmerin nicht selbst vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt hat, können die Leistungen des Arbeitgebers bzw. der Arbeitgeberin gemäß Punkt 7.5.1. und Punkt 7.5.3. über die in den Punkten 7.5.1. bis 7.5.3. angegebenen Zeiträume, selbst über das Ende des Dienstverhältnisses hinaus, ganz oder zum Teil gewährt werden.
7.6.  Abweichend von § 40 Abs. 2 des Kollektivvertrages des Österreichischen Roten Kreuzes wird vereinbart, dass
a)
allfällige direkte oder indirekte, generelle oder spezielle einzelvertragliche Verweise (auch wenn für den Arbeitnehmer bzw. die Arbeitnehmerin günstiger) auf das Vertragsbedienstetengesetz des Bundes (VBG), BGBl. Nr. 86/1948 in der jeweils geltenden Fassung oder auf Bestimmungen des Tiroler Gemeinde-Vertragsbedienstetengesetzes (G-VBG), LGBL. Nr. 68/2001 in der jeweils geltenden Fassung oder auf das Innsbrucker Vertragsbedienstetengesetz (I-VBG), LGBL. Nr. 35/2003 in der jeweils geltenden Fassung mit 1.1.2007 ihre Rechtswirksamkeit verlieren.
b)
allfällige direkte oder indirekte, generelle oder spezielle Verweise in Betriebsvereinbarungen des Landesverbandes Tirol oder seiner Bezirksstellen (vgl. oben Punkt 6.) auf das Vertragsbedienstetengesetz des Bundes (VBG), BGBl. Nr. 86/1948 in der jeweils geltenden Fassung oder auf Bestimmungen des Tiroler Gemeinde-Vertragsbedienstetengesetzes (G-VBG), LGBL. Nr. 68/2001 in der jeweils geltenden Fassung oder auf das Innsbrucker Vertragsbedienstetengesetz (I-VBG), LGBL. Nr. 35/2003 in der jeweils geltenden Fassung mit 1.1.2007 ihre Rechtswirksamkeit verlieren.


8. Reisekosten:
8.1.  Für die Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer in Landesorganisationen und ihren Bezirksstellen gelten folgende Auszahlungsbestimmungen. Gibt es in den Bezirksstellen ergänzende Bestimmungen, so gelten diese vorrangig.
8.1.1.
Taggeld – Nächtigungsgeld:
Das Taggeld wird nach den gesetzlichen Bestimmungen ausbezahlt:
Das Taggeld für Inlandsdienstreisen beträgt € 26,40 pro Tag. Dauert eine Dienstreise länger als drei Stunden, kann für jede angefangene Stunde 1/12 gerechnet werden. Das volle Taggeld steht für 24 Stunden zu.
Wenn bei einer Inlandsdienstreise keine höheren Kosten für Nächtigungen nachgewiesen werden, kann als Nächtigungsgeld einschließlich der Kosten des Frühstücks ein Betrag bis zu € 15,00 berücksichtigt werden. Wird die Nächtigung vom Arbeitgeber bzw. von der Arbeitgeberin bezahlt, können die € 15,00 nicht in Anspruch genommen werden.
8.1.2.
Verpflegung/Mahlzeiten:
Die Taggelder sind, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, pro bezahltem Mittagessen bzw. Abendessen um je € 13,20 zu kürzen (zu vermindern).
8.1.3.
Fahrtkosten:
Für Fahrten mit dem privaten PKW wird das amtliche Kilometergeld von derzeit € 0,42 vergütet.
8.2.  Ergänzende Bestimmungen für die Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer im Landesverband Tirol:
8.2.1.
Fahrtkosten:
Das amtliche Kilometergeld von derzeit € 0,42 wird vergütet, wenn kein Dienstfahrzeug zur Verfügung stand. Wird dem Privatfahrzeug der Vorzug gegeben, wird ein Km-Satz von € 0,10 vergütet.
8.3.  Ergänzende Bestimmungen für die Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer der Bezirksstelle Kitzbühel:
8.3.1.
Fahrtkosten:
Für Fahrten von Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmern zu anderen Dienststellen (z.B. wegen Vertretung), die eine längere Anfahrt vom Wohnsitz zur Arbeitsstelle bedeuten, wird das halbe amtliche Kilometergeld in Höhe von € 0,21 für die Mehrkilometer (Differenz eigentlicher Dienstort – Vertretungsort) ausbezahlt.
8.4.  Ergänzende Bestimmungen für die Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer der Bezirksstelle Schwaz und in Hall:
8.4.1.
Verpflegung Mahlzeiten:
Für Mahlzeiten, für welche der Arbeitnehmer bzw. die Arbeitnehmerin keine Auslagen tätigen musste, werden folgende Beträge abgezogen:
  • -
    Mittag- und Abendessen jeweils € 10,56,
  • -
    Frühstück € 5,28.
8.4.2.
Kosten für Nächtigung:
Sind Nächtigungen auf der Dienstreise erforderlich, so übernimmt der Arbeitgeber bzw. die Arbeitgeberin die Unterkunftssuche und die Kosten für die Unterbringung. Bei Übernachtung mit Frühstück, Halbpension oder Vollpension gelten, die im Punkt 8.4.1. angeführten Abschläge.
8.5.  Ergänzende Bestimmungen für die Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer der Bezirksstelle Osttirol:
8.5.1.
Taggeld – Nächtigungsgeld:
8.5.1.1.
Kostenersatz bei HA-Modul und NFS-Kurs:
Bei der Teilnahme an dieser für alle Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer verpflichtenden Fortbildung werden die Schulungskosten, Nächtigungskosten, Verpflegung und wöchentliche Heimfahrt zur Gänze vom Arbeitgeber bzw. von der Arbeitgeberin getragen.
8.5.1.2.
Kostenersatz bei weiterführenden Schulungen:
Bei der Teilnahme an einer Schulungsmaßnahme außerhalb von Osttirol, die mindestens einen Arbeitstag andauert wird ein Taggeld von € 15,00 ausbezahlt.
Die Nächtigung wird vom Arbeitgeber bzw. der Arbeitgeberin organisiert und übernommen.
8.5.1.3.
Kostenersatz bei Sitzungen außerhalb Osttirols:
Taggeld: € 2,20/Stunde (max. € 26,40 innerhalb von 24 Stunden).
Nächtigung: € 15,00.
8.5.2.
Fahrtkosten:
Wird für Dienstreisen dem Privatfahrzeug gegenüber dem öffentlichen Verkehrsmittel der Vorzug gegeben, wird ein km-Satz von € 0,20 vergütet.
8.6.  Ergänzende Bestimmungen für die Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer der Bezirksstelle Kitzbühel:
8.6.1.
Fahrtkosten:
Für Fahrten von Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmern zu anderen Dienststellen (z.B. wegen Vertretung) wird, außer zu den üblich zugeteilten Dienststellen, das halbe amtliche Kilometergeld von € 0,21 für die Mehrkilometer verrechnet.

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