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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Die Eckpunkte der Regelung

 

  • Grundsätzlich wird der Mehrarbeitszuschlag dann fällig, wenn die Mehrstunden nicht innerhalb des Kalendervierteljahrs oder eines anderen vereinbarten 3-Monats-Zeitraums durch Zeitausgleich ausgeglichen werden.

  • Nicht zuschlagspflichtig ist jene wöchentliche Anzahl an Mehrstunden, die sich aus der Differenz zwischen 40 Wochenstunden und kollektivvertraglich geregelter Normalarbeitszeit  ergibt (z. B. die Normalarbeitszeit im Handelskollektivvertrag ist 38,5 Stunden, damit gibt es für 1,5 Stunden kein Mehrarbeitszuschlag).

  • Wenn im Betrieb eine Gleitzeitvereinbarung existiert, wird der Zuschlag ausbezahlt, wenn die vereinbarte Arbeitszeit innerhalb der Gleitzeitperiode im Durchschnitt überschritten wird. Dabei hängt es von der jeweiligen Vereinbarung ab, wie lange die Gleitzeitperiode dauert, wie viel Zeit also jeweils für den Ausgleich der Mehrstunden bleibt. Nicht zuschlagspflichtig sind jene Mehrstunden, die in die nächste Gleitzeitperiode übertragen werden können.

  • Jedenfalls zuschlagspflichtig sind angeordnete Mehrarbeitsstunden - genauso wie angeordnete Überstunden bei Vollzeitarbeitskräften.

  • Bei Gleitzeitvereinbarungen und Durchrechnungszeiträumen ist jedenfalls eine Beratung durch die GPA-DJP anzuraten, da es hier verschiedenste Modelle gibt, die unterschiedliche Auswirkungen auf die Ausbezahlung des Mehrarbeitszuschlags haben.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie einen Anspruch auf den Mehrarbeitszuschlag bzw. Zweifel an Ihrer Gehaltsabrechnung haben,  wenden Sie sich an die RechtsberaterInnen der GPA-DJP.  

GPA-DJP Service-Center
Tel: 050301-301
E-Mail: service@gpa-djp.at

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