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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
www.watchlist-praktikum.at

Gegen "Praktika"-Missstände: www.watchlist-praktikum.at

Die Online-Plattform dient dazu, die Rechte von jungen Menschen in der Arbeitswelt durchzusetzen.

Diese Plattform dient dazu, die Rechte von jungen Menschen in der Arbeitswelt durchzusetzen – Damit sie den Lohn bekommen, den sie für ihre Arbeit auch verdienen!

Aktuelle aber auch ehemalige Praktikantinnen und Praktikanten können anonym melden, wie das Praktikum in ihrem Unternehmen abläuft oder abgelaufen ist. Die erhobenen Daten werden an die Gebietskrankenkassen weitergeleitet, die die "Schwarzen Schafe" unter den Unternehmen dann prüfen und entsprechende arbeits- und sozialversicherungsrechtliche Schritte einleiten. Die watchlist-praktikum.at gibt es, um Missbräuche durch ArbeitgeberInnen bei "Praktika" einzudämmen und zu verhindern und jungen Menschen den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern.

“Praktika” als versteckte Arbeitsverhältnisse

Das “Praktika” viel zu oft unbezahlt und ohne soziale Absicherung, das heißt ohne Meldung zur Sozialversicherung absolviert werden, ist seit Jahren kein Geheimnis mehr.

Gleichzeitig wissen wir jedoch von der “Studierenden Sozialerhebung” des Instituts für Höhere Studien, dass ca. zwei Drittel der Pflichtpraktika, bzw. ein Drittel der “sonstigen Praktika” - also Volontariate oder befristete Dienstverhältnisse, die fälschlicher Weise “Praktika” genannt werden - unbezahlt absolviert werden.

Tätigkeitsbeschreibungen und Lerninhalte für Praktika definieren

Für diesen Missstand könnte rasch Abhilfe geschaffen werden indem in den Hochschullehrplänen, die sogenannte Pflichtpraktika vorschreiben, auch klar definiert wird, wie diese Praktika ausgestaltet sein sollen. Es sollten Tätigkeitsbeschreibungen bzw. Lerninhalte und die Einhaltung arbeitsrechtlicher Standards festgeschrieben werden. Derzeit beschränkt sich die Beschreibung der Pflichtpraktika auf eine gewisse Stunden- oder Monatsanzahl, wie genau sie gestaltet sein müssen, wissen also weder die Studierenden noch die Unternehmen. Ein Zustand, der Tür und Tor für Missstände öffnet.

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