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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Wie funktioniert die Aktionsplanung?

Kurz gesagt:

  • Information sammeln und weitergeben (auch immer dazwischen)
  • Betroffenheit erzeugen und Unterstützung suchen
  • Meinungen sammeln
  • Aktionsmöglichkeiten klären
  • mit der zuständigen Gewerkschaft sprechen
  • Handlungsangebote liefern
  • Durchführung und Dokumentation
  • Nachbesprechung
  • Fehler klären
  • Erfolg verkünden und feiern

Ausführlicher gesagt:
Bei jedem Konflikt, der entstehen kann, ist es wichtig, die so genannten Eskalationsstufen zu beachten. Es ist in den meisten Fällen nicht sinnvoll, unmittelbar nach Ausbruch eines Interessenstreits gleich zu den schärfsten Kampfmaßnahmen, wie zum Beispiel Streik, Demonstrationen ..., zu greifen. Haben Sie nämlich Ihre stärksten Mittel schon am Anfang ausgespielt und damit trotzdem nichts erreicht, können Sie Ihren Gegner mit nichts Stärkerem unter Druck setzen.

Deshalb ist es wichtig, sich zu Beginn einer Auseinandersetzung eine Strategie zu überlegen, sprich sich eine Art Marschroute zum Ziel festzulegen.

Dann ist es nötig, Informationen und Ideen zu sammeln, die Taktik zu bestimmen. Überlegen Sie sich, mit welchen Aktionen Sie auf bestehende Problem aufmerksam machen und Ihren Gegner unter Druck setzen können. Sie sollten sich auch klar darüber werden, wer Ihre Verbündeten in diesem Konflikt sind oder sein könnten (Kolleginnen und Kollegen, Ihre Gewerkschaft usw.).

Von den gewonnenen Ideen werden nun jene aussortiert, die nicht zu Ihrem Problem bzw. Ihrer Strategie passen. Danach ordnen Sie die Abfolge Ihrer Aktionen so, dass die Durchschlagskräftigsten ganz am Schluss durchgeführt werden, wenn es keine anderen Möglichkeiten mehr gibt.

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