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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Wie kann ich kommunizieren?

Abgestimmt auf die jeweils definierten Zielgruppen gilt es nun, die für die Öffentlichkeitsarbeit jeweils optimalen Kommunikationsinstrumente festzulegen. Dabei ist klar, dass es unzählige verschiedene Methoden und Mittel gibt, um Ihre Anliegen an die Öffentlichkeit zu bringen.
Hier ein kurzer Überblick über einige Mittel, die Sie gut gebrauchen könnten:

Interne Öffentlichkeitsarbeit:

  • Besprechungen (Betriebs- bzw. Gruppenversammlungen)
  • diverse Treffen
  • Informationsblätter
  • Anschlagtafeln
  • etc.

Externe Kommunikation:

  • Broschüren, Folder, Informationsmaterial
  • Homepage
  • Flugblätter
  • Veranstaltung
  • Umfragen
  • Interview mit einem/einer MedienvertreterIn
  • Zeitschrift
  • Seminare, Präsentationen, Vorträge
  • Aktionen
  • etc.

"Der Betriebsrat im Netz"
Im Rahmen des Internetprojekts "Gewerkschaften-Online" bietet der ÖGB Personalvertretungen, Betriebsräten und Jugendvertrauensräten die Möglichkeit zur Gestaltung einer eigenen Homepage an.
In Form eines "Baukastens" wird ein fertiges Redaktionssystem angeboten, sodass keine Programmierkenntnisse erforderlich sind, den eigenen Webauftritt umzusetzen. Der ÖGB stellt zur Realisierung der Homepage auch Serverplatz zur Verfügung. Neben der Webseite stehen auch Werkzeuge zur Kommunikation auf der Seite zur Verfügung. Seminartermine und die Anmeldung dazu sind im Kursprogramm des VÖGB bzw. auf der Webseite www.voegb.at zu finden. Eine Liste der bestehenden Betriebsratsseiten gibt es unter http://netzwerke.oegb.at 

Betriebsratszeitung
Eine eigene Zeitschrift bedeutet nicht nur viel Arbeit, sondern auch einiges an finanziellen Mitteln.
Wie schreibt man einen Zeitungsartikel? Jeder Mensch hat einen individuellen Stil. Dennoch gibt es ein paar Grundregeln, die Ihnen weiterhelfen.

  • In der Kürze liegt die Würze
  • Der Kern der Aussage sollte am Anfang stehen, damit der/die LeserIn weiß, worum es in dem Artikel geht.
  • Die sieben goldenen W's sollten in jedem Artikel beantwortet werden: Wer? Was? Wo? Wie? Wann? Warum? Welche Quelle? Die Reihenfolge hat keine Bedeutung.
  • Es empfiehlt sich, vor dem Schreiben ein Konzept zusammenzustellen. Was will ich mit dem Artikel sagen oder erreichen? Wie sage ich's am besten? Mit welchen Worten, durch welche Fakten und Zahlen kann ich meine Behauptungen unterlegen?

Der einfachste Rat: Schreiben Sie einen Artikel so, wie Sie die Geschichte jemandem erzählen würden!

Flugblatt
Das Flugblatt ist ein gutes und günstiges Mittel, um ihre  Anliegen an den Mann/die Frau zu bringen. Mitteilungen können so rasch weitergeleitet werden und dazu lassen Flugblätter die unterschiedlichsten Gestaltungsarten zu. Achtung: Auf einem Flugblatt muss angegeben sein, wer (Organisation oder Namen etc.) es erstellt hat. Diese Angabe wird Impressum genannt.

PlakateKönnen sehr wirkungsvoll sein und an stark frequentierten Stellen aufgehängt werden.  Achtung: Plakatieren ist nicht überall erlaubt.

Schaukästen
Fast kein Medium wird in der Öffentlichkeitsarbeit so herzlos und so wenig genutzt wie der Schaukasten. Dabei bietet sich der Schaukasten eigentlich für jeden Betriebsrat an.
Wenn die Grundvoraussetzung erfüllt ist - der Kasten muss dort hängen, wo sein Inhalt in Ruhe betrachtet werden kann - ist der Schaukasten immer gut, um zumindest auf Termine, Versammlungen und besondere Ereignisse hinzuweisen. Schaukästen, die interessant und kreativ gestaltet sind, werden auf jeden Fall beachtet.

Schwarzes BrettGibt es bei Ihnen im Betrieb ein Schwarzes Brett (Anschlagtafel) des Betriebsrates? Wenn nicht, besprechen Sie das in Ihrer nächsten Betriebsratssitzung!

A-Ständer
Selbstgestaltete A-Ständer auf einem attraktiven Standplatz sind ein publikumswirksamer und kostengünstiger Blickfang.

BodenzeitungStatt einen Infotisch aufzubauen, der wie eine Barriere wirkt, legt man eine etwa drei Quadratmeter große durchsichtige Folie auf dem Boden aus.
Vier bis fünf KollegInnen reichen für diese Aktion. Gemeinsam sucht man sich einen möglichst attraktiven Platz, breitet die Folie auf dem Boden auf, unterlegt sie mit Packpapier (damit sie sich vom Untergrund abhebt) und befestigt sie mit Klebeband bzw. beschwert sie mit Steinen, damit nicht der Wind die Aktion verbläst.
Auf der Folie steht bereits eine zuvor formulierte, möglichst brisante Frage zu einem Schwerpunktthema. Darunter sollten schon mehrere mögliche Antworten zum Ankreuzen vorgegeben werden. Das Team stellt sich - mit mehreren Filzschreibern ausgerüstet - rund um die Folie auf und hakt selbst schon die eine oder andere Antwort an.
Bestimmt bleiben sofort die ersten Passanten stehen. Sie müssen - wenn sie etwas sehen wollen - nahe an die Folie heran. Jetzt sind die interessierten BeobachterInnen ansprechbar und meist auch zu einem Gespräch bereit.
Viele werden nur eine Antwort ankreuzen, mit anderen lassen sich aber leicht Diskussionen beginnen. Ergänzendes Infomaterial kann in einem Karton auf dem Boden liegen.

Die Vorteile:
Mit wenig Aufwand kann man sehr viel Aufmerksamkeit erzielen. Denn das wenige Material, das man braucht, ist preiswert und leicht zu besorgen. Außerdem ist man mit der Bodenzeitung beweglich. Man kann sie jederzeit zusammenrollen und an einer anderen Stelle wieder ausrollen.

Transparente
Je nach Veranstaltungsart können Transparente ein geeignetes Mittel sein, um Inhalte zu vermitteln. Nicht nur auf Demonstrationen sind sie einsetzbar, sondern auch als Wandbehang auf Festen oder als Protestaktion direkt über dem Eingang.

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