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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

GPA-djp ad IT-Arbeitgeber: Es geht einzig und allein um faire Arbeitsbedingungen und Bezahlung

Systematische Prekarisierung junger ArbeitnehmerInnen ist ein No Go

Wien (OTS) – „Die Arbeitgeber wären besser beraten, mit uns gemeinsam an einem sinnvollen Abschluss zu arbeiten, als zuerst die Verhandlungen zu verlassen und uns dann einen Tag später über die Medien vorzuwerfen, dass wir diese abgebrochen hätten“, reagiert Alois Bachmeier, stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) auf das Ultimatum, das die Arbeitgeber im Rahmen der IT-Kollektivvertragsverhandlungen ebenfalls über die Medien gestellt haben: „Wir sind einzig und alleine an einer sinnvollen Lösung für die Beschäftigten in der IT-Branche und nicht an den Befindlichkeiten der Arbeitgeber interessiert. Wer mit uns über faire Gehaltserhöhungen und Arbeitsbedingungen verhandeln will, dem steht jederzeit unsere Türe natürlich offen."

Auch bei den Forderungen der Arbeitgeber gäbe es noch Handlungsbedarf, ergänzt Christian Hofmann, GPA-Jugendvorsitzender: „Die Arbeitgeber haben unter anderem angedacht, die Bezahlung von (Ferial)PraktikantInnen auf ein Viertel des kollektivvertraglichen Gehalts zu senken und gleichzeitig die Praktikumsdauer auf sechs Monate auszudehnen. Das wäre nichts anderes als die systematische Prekarisierung von jungen ArbeitnehmerInnen – also ein No Go!“ Gerade Branchen wie die IT seien auf die Tätigkeit produktiver Beschäftigter angewiesen, die Arbeitgeber wären also gut beraten, das Engagement der ArbeitnehmerInnen nicht durch diffuse Forderungen zu untergraben, so Hofmann abschließend: „Die Wirtschaftsseite sollte in ihrem eigenen Interesse lieber für vernünftige Arbeitsbedingungen besonders auch für BerufseinsteigerInnen sorgen, damit sich junge Menschen in der IT-Branche ihre Existenz aufbauen können und nicht systematisch ausgebeutet werden.“

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