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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

GPA-djp: Takko lässt keine Alternative als die Betriebsratswahl anzufechten

KandidatInnen der nicht zugelassenen Liste unbeeindruckt von Vorgangsweise des Wahlvorstands

Wien (OTS) – „Die Vorgangsweise des Textilkonzerns Takko, bei der erstmalig durchgeführten Betriebsratswahl in Österreich eine Liste aus nicht nachvollziehbaren Gründen nicht zuzulassen, ist mehr als fragwürdig“, berichtet Alois Bachmeier, stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier). Der vom Unternehmen dominierte Wahlvorstand hat in Kenntnis der Betriebsratswahlordnung, laut der eine zurückgezogene Unterstützungserklärung kein Hindernis für eine Kandidatur darstellt, wenn ausreichend Unterschriften geleistet wurden, wie das bei der Liste „Bauer für Alle“ der Fall ist, diese Liste nicht zugelassen. „Damit steht eine einzige Liste, auf der neben der Personalchefin des Unternehmens auch drei Regionalleiter kandidieren, zur Wahl. Das ist nicht nur ein klarer Verstoß gegen die Betriebsratswahlordnung, sondern auch demokratiepolitisch inakzeptabel“, so Bachmeier.

„Wir sind schon verwundert über das Vorhaben der Geschäftsführung beziehungsweise des Wahlvorstands, trotz mehrfach erfolgter Information eine Betriebsratswahl nicht ordnungsgemäß abhalten zu wollen“, zeigen sich Silvia Bauer, Sandra Heine und Michaela Greinöcker, die KandidatInnen der Liste „Bauer für Alle“ unbeeindruckt. Das Engagement, sich für ihre KollegInnen im Betriebsratsteam engagieren zu wollen, sei jedenfalls ungebrochen: „Wir können uns diesen Versuch, uns auszubremsen, nur damit erklären, dass sich die zweite Liste eventuell vor unserem Erfolg bei der Wahl fürchtet“, so Bauer, Heine und Greinöcker: „Nach Rücksprache mit den ExpertInnen der GPA-djp bleibt uns keine Alternative, als diese Betriebsratswahl anzufechten. Genau das haben wir vor.“ „Wir werden den Kolleginnen bei der Anfechtung der Betriebsratswahl zur Seite stehen“, kündigt Bachmeier volle Unterstützung der GPA-djp an.

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