Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.

GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Metaller-KV: Löhne und Gehälter steigen um 1,45 Prozent

Abschluss mit Augenmaß, der Kaufkraft erhält und Arbeitsplätze sichert

Wien (OTS) – Die Verhandlungsteams der Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp konnten heute mit allen Arbeitgeberverbänden der Metallindustrie einen raschen Abschluss erzielen. Die IST- und KV-Löhne und -Gehälter steigen um 1,45 Prozent, ebenso die Zulagen und Lehrlingsentschädigungen. Bei Unternehmen mit dem kollektivvertraglichen Zeitkontenmodell können Beschäftigte ihr Minus von 120 Stunden auf 180 Stunden erhöhen. Das soll helfen, Arbeitsplätze zu sichern. Darüber hinaus soll jeder der rund 190.000 Beschäftigten in der Metallindustrie eine Corona-Prämie von 150 Euro erhalten. „Mit diesem Abschluss werden die Menschen in diesen schwierigen Zeiten nicht im Stich gelassen. Es ist ein Abschluss mit Augenmaß. Die Sozialpartner haben verantwortungsvoll gehandelt und auf Sicherheit, Stabilität und Verlässlichkeit geachtet“, so die Verhandlungsleiter der Arbeitnehmerseite Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Dürtscher (GPA-djp).

„Es war uns wichtig, nachhaltige Lohn- und Gehaltserhöhungen zu erzielen und die Arbeitsplätze in der Metallindustrie zu erhalten. Die Corona-Prämie ist ein Zeichen des Respekts gegenüber den Beschäftigten, die in den letzten Monaten oftmals unter erschwerten Bedingungen arbeiten mussten“, so Wimmer und Dürtscher. Beide zeigen sich erfreut, dass die Arbeitgeberseite vom Aussetzen der KV-Verhandlungen Abstand genommen hat und es somit nicht zum Bruch der Sozialpartnerschaft gekommen ist. „Eine Nulllohnrunde hätte in Zeiten der Krise die Wirtschaft noch weiter ausgebremst. Es ist eine Frage der Vernunft, dass die Verhandlungen stattgefunden haben und ein fairer Abschluss erzielt werden konnte, mit dem die Kaufkraft erhalten bleibt“, so Wimmer und Dürtscher.

Artikel weiterempfehlen

Fremdsprachige Inhalte: CS | EN | FR | HR | HU | IT | PL | SK | TR
© 2014 | Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier. Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz