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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Arbeitslosigkeit: Gewerkschaft GPA-djp für geförderte Arbeitszeitverkürzung

GPA-djp stellt Modell „90 für 80“ vor.

Wien (OTS) - Die Corona-Krise hat zu einem starken Ansteigen der Arbeitslosigkeit geführt. Laut aktueller Umfrage der Gewerkschaft GPA-djp macht dieser Umstand 76 Prozent der Bevölkerung Sorgen. Die GPA-djp stellt daher zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit das Modell „90 für 80“ vor. Dabei soll die Arbeitszeit auf 80 Prozent reduziert werden. Das Gehalt reduziert sich allerdings nur auf 90 Prozent. Die Differenz soll vier Jahre lang das AMS tragen, um den Einstieg in die Arbeitszeitverkürzung zu attraktivieren. Voraussetzung ist, dass für die freiwerdende Zeit eine neue Arbeitskraft aufgenommen wird. Das Modell ist freiwillig, die betreffenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen zustimmen.

   „Das Modell ‚90 für 80‘ macht es möglich, dass vier Beschäftigte auf eine Vier-Tage-Woche umstellen und für die freiwerdende Zeit eine zuvor arbeitslose Person angestellt wird. Das kommt dem Wunsch vieler Beschäftigter nach kürzeren Arbeitszeiten nach und bekämpft die Arbeitslosigkeit“, ist Barbara Teiber, Bundesvorsitzende der GPA-djp, überzeugt.

   „Auch Arbeitgeber profitieren von diesem Modell. Zahlreiche Studien zeigen, dass kürzere Arbeitszeiten die Produktivität steigern“, so Teiber.

   Das Modell „90 für 80“ ist eine Weiterentwicklung des bereits bestehenden Solidaritätsprämienmodells. Es dient zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Parallel setzt sich die GPA-djp weiterhin für ein weiteres Kurzarbeitsmodell ein, das in Unternehmen, die von der Krise hart getroffen wurden, Beschäftigung sichert. Dieses darf zu keinen Verschlechterungen für ArbeitnehmerInnen im Vergleich zum jetzigen Modell führen.

 

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