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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Chemische Industrie: Verhandlungen erneut unterbrochen

Weiterhin kein akzeptables Angebot- Diktat statt Sozialpartnerschaft offenbar das neue Motto der WKÖ

Wien (OTS) - "Während der Präsident der Wirtschaftskammer im ganzen Land Konsum und Geld ausgeben propagiert, wollen die Arbeitgeber bei den Kollekitvvertragsverhandlungen den Beschäftigten nicht einmal einen realen Einkommenszuwachs gewähren, obwohl die letzten Jahre die Branche außerordentlich gut verdient hat", zeigen sich die Verhandler der Gewerkschaften PRO-GE Alfred Artmäuer und GPA-djp Günther Gallistl empört.

Das Angebot der Arbeitgeber der Chemischen Industrie für die rund 45.000 Beschäftigten belief sich auf 1,57 Prozent Lohn- und Gehaltserhöhung. "Das ist eindeutig zu wenig und eine Verhöhnung jener Beschäftigten, die in der Coronakrise ihre/n Frau bzw. Mann gestellt haben und sich solidarisch mit ihren Unternehmen gezeigt haben", so Gallistl und Artmäuer.

Empört zeigen sich die Gewerkschafter auch über den Verhandlungsstil der Arbeitgeber. „Das hat nichts mit sozialpartnerschaftlicher Verhandlungskultur auf Augenhöhe zu tun, sondern ist der Versuch, vollendete Tatsachen zu diktieren. Wir werden jetzt die Beschäftigten informieren und weitere Aktionen auf betrieblicher Ebene bis hin zum Streik durchführen“, so die Gewerkschafter.

Ein weiterer Verhandlungstermin wurde noch nicht vereinbart. Der ÖGB hat die Streikfreigabe bereits erteilt.

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