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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Coronavirus – Gewerkschaft GPA-djp fordert Risiko-Freistellung auch im systemrelevanten Bereich

Es darf keine ArbeitnehmerInnen zweiter Klasse geben

Wien (OTS) – "Es ist unfassbar, dass die Regierung Hochrisikogruppen im systemrelevanten Bereich vom Schutz durch Freistellung ausnimmt", kommentiert Barbara Teiber, Bundesvorsitzende der Gewerkschaft GPA-djp die Regelung für die Freistellung von Hochrisikogruppen.

"In systemrelevanten Bereichen wie dem Handel, der Pflege oder der Kinderbetreuung sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sehr nahen und sehr vielen sozialen Kontakten täglich ausgeliefert. Dass Hochrisikogruppen ausgerechnet hier nicht freigestellt werden sollen, ist ein Skandal. Es darf keine Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zweiter Klasse geben, deren Gesundheit und Leben weniger wert ist", so Teiber.

Die Gewerkschafterin erklärt: "Auch bei Personen, die mit jemandem aus der Hochrisikogruppe zusammenleben, steigt die Verunsicherung stark. Uns werden immer wieder Infektionen im Gesundheitsbereich und auch im Handel gemeldet. Es braucht hier auch Lösungen und Informationen für Angehörige."

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