Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.

GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

GPA-djp-Teiber: Fakten sprechen für eine stärkere Vermögensbesteuerung in Österreich

Klare Meinung der österreichischen Bevölkerung von EU-Kommissionsbericht untermauert

Wien (OTS) – „Aus dem Länderbericht der EU-Kommission geht klar hervor, dass es im Österreichischen Steuersystem ein problematisches Ungleichgewicht zwischen Steuern auf Arbeit und jene auf Vermögen und Kapital gibt. Es ist nicht das erste Mal, dass dieser Missstand kritisiert wird und die österreichische Regierung ist gut beraten, daraus die Schlüsse zu ziehen, denn es gibt einen enormen Finanzierungsbedarf, denken wir etwa an die Herausforderungen im Bereich Pflege und Gesundheit“, erklärt die Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), Barbara Teiber.

„Die Politik würde bei einer stärkeren Besteuerung von Vermögen nicht nur im Sinne der EU-ExpertInnen sondern auch ganz im Sinne der Mehrheit der österreichischen Bevölkerung agieren. Eine kürzlich durchgeführte IFES-Befragung zeichnete ein deutliches Bild“, so Teiber.

So rangiert laut Befragungsergebnissen die Sorge über die zunehmende „Schere zwischen Arm und Reich“ unmittelbar hinter der Sorge um „Klima und Erderwärmung“ an zweiter Stelle. Fast 80 Prozent der Befragten machen sich deshalb große bzw. gewisse Sorgen. Sogar 90 Prozent der Befragten haben den Eindruck, dass sich sehr reiche Personen politischen Einfluss erkaufen können. 73 % der Befragten halten es für gerechtfertigt, dass Vermögensanteile über 1 Million Euro besteuert werden. Genauso wird das für die Besteuerung von Millionenerbschaften gesehen (72%).

Artikel weiterempfehlen