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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Julian Assange sofort freilassen

Haft für WikiLeaks-Gründer ist ein Anschlag auf die Pressefreiheit

Wien (OTS) – Journalismus ist nicht Teil der Macht, sondern muss diese kontrollieren, mögliche Verfehlungen offenlegen und Unrecht anprangern. Genau das hat Julian Assange getan. Ihn dafür anzuklagen, ihn dafür in ein anderes Land auszuliefern, ist ein ungeheuerlicher Angriff auf die Pressefreiheit.

Die Journalistengewerkschaft in der GPA-djp ist nicht mit allen Prinzipien von WikiLeaks einverstanden. Jede Information, die dort eingeht, eins zu eins ungefiltert zu veröffentlichen, ist falsch. Der WikiLeaks-Gründer ist daher nicht zu Unrecht umstritten. Doch das rechtfertigt keinesfalls den Umgang mit ihm.

Wer wird noch Verantwortung übernehmen und Informationen leaken, sich als Quelle einem Medium anvertrauen, wenn sie oder er befürchten muss, dass ihr/ihm die Auslieferung in die USA, Anklagen und die Verurteilung zu jahrzehntelangen Haftstrafen drohen? Wenn psychische Folter droht. Wer ist als Nächstes an der Reihe? Die Journalistengewerkschaft in der GPA-djp fordert daher die sofortige Freilassung Julian Assanges, sowie das Fallenlassen aller extraterritorialen Anklagen gegen ihn.

Von der österreichischen Bundesregierung erwarten wir, sich unmissverständlich zum Prinzip einer freien Presse zu bekennen und dies zudem auf europäischer Ebene einzufordern.


Rückfragehinweis:

Eike-Clemens Kullmann
0664/0664/4120459

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