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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Erfolgreicher KV-Abschluss für die Beschäftigten in der PROPAK-Industrie

2,85 % KV Erhöhung, 2,70% IST-Erhöhung, jeweils mindestens 50 Euro plus im Monat

Wien (OTS) - Am 22. Februar 2018 einigten sich die Vertreter der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) und die Vertreter des Fachverbandes der industriellen Fertigung von Produkten aus Papier und Karton (PROPAK), nach intensiven Verhandlungen in der vierten Verhandlungsrunde auf neue Löhne und Gehälter für die rund 9.200 Beschäftigten der Branche.

Der Abschluss in Detail:

  • Erhöhung der KV-Mindestlöhne und –Gehälter um 2,85 %, mind. 50 Euro im Monat
  • Erhöhung der KV-Ist-Löhne und –Gehälter um 2,70%, mind. 50 Euro im Monat
  • Erhöhung der Zulagen um 2,70% (Nacht, Schmutz, Betriebserfahrung)
  • Erhöhung der Reiseaufwandsentschädigungen um 2,70%
  • Erhöhung der Lehrlingsentschädigungen um 2,90%.
  • Anhebung der Anrechnung von Karenzzeiten für alle in den Kollektivverträgen verankerten, dienstzeitabhängigen Ansprüche inklusive Vorrückung in der Gehaltstabelle und Betriebserfahrungszulage auf 36 Monate.
  • Erhöhter Urlaubsanspruch für begünstigt Behinderte Angestellte (analog der Regelung im Arbeiterkollektivvertrag)
  • Reiseaufwandsentschädigung auch für ArbeiterInnen (analog der Regelung im Angestelltenkollektivvertrag)

Die Wirksamkeit der neuen Lohntabellen tritt bei monatlicher Lohnauszahlung mit 1. März 2018 bzw. bei wöchentlicher Lohnauszahlung mit 26. Februar 2018 in Kraft.

Die Wirksamkeit der neuen Gehaltstabellen tritt mit 1. März 2018 in Kraft.

Die Laufzeit der Lohn- und Gehaltstabellen beträgt 12 Monate.

„Mit diesem Abschluss ist es nicht nur gelungen, die Kaufkraft der Beschäftigten zu stärken. Durch die Anhebung der Anrechnung von Karenzzeiten für alle in den Kollektivverträgen verankerten, dienstzeitabhängigen Ansprüche inklusive Vorrückung in der Gehaltstabelle und Betriebserfahrungszulage von 30 auf 36 Monate konnte ein weiterer notwendiger Entwicklungsschritt in der Kollektivvertragspolitik gesetzt werden“, kommentiert GPA-djp Verhandlungsleiter und Wirtschaftsbereichssekretär Christian Schuster.

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