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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Zahlreiche Beschäftigte verliehen heute ihrer Forderung nach einer Arbeitszeitverkürzung im Sozial- und Gesundheitsbereich Nachdruck
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Zahlreiche Beschäftigte verliehen heute ihrer Forderung nach einer Arbeitszeitverkürzung im Sozial- und Gesundheitsbereich Nachdruck
Zahlreiche Beschäftigte verliehen heute ihrer Forderung nach einer Arbeitszeitverkürzung im Sozial- und Gesundheitsbereich Nachdruck
Zahlreiche Beschäftigte verliehen heute ihrer Forderung nach einer Arbeitszeitverkürzung im Sozial- und Gesundheitsbereich Nachdruck

Sozialbereich: Warnstreiks haben begonnen

Beschäftigte wollen gute Betreuungsqualität sichern

„Wir wollen gehört werden!“, betont Margit Luxner, selbst Betriebsratsvorsitzende in einem Kitzbüheler Pflegeheim und Vorsitzende des Wirtschaftsbereichs Gesundheit und Soziales in der GPA-djp Tirol. Heute Mittag haben die ersten von insgesamt 28 Protestmaßnahmen begonnen. Die Beschäftigten der Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ) fordern ein 35-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich.

„Wenn der Job so anstrengend ist, dass man ihn in der Realität nicht in Vollzeit ausüben kann, muss dringend gehandelt werden. Wir sind fest entschlossen, unser Ziel der längst notwendigen Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden pro Woche zu erreichen“, betont Luxner. Von vielen Angehörigen erhält sie positives Feedback auf die Gewerkschaftsforderung. „Sie wollen, dass es ihren Familienmitgliedern bei uns gut geht und das geht nur, wenn es uns auch gut geht.“ Neben der Attraktivierung der Branche für Jüngere und QuereinsteigerInnen sieht sie auch die Sicherung der Betreuungsqualität als Ziel.

Sonja Föger Kalchschmied, Betriebsratsvorsitzende des größten Tiroler SWÖ-Betriebs, der Lebenshilfe Tirol, beschreibt die Realität: „In unserem Bereich werden Großteils nur Teilzeitbeschäftigungen ausgeschrieben. Dabei handelt es sich um eine psychisch und physisch herausfordernde Tätigkeit, gleichzeitig ist die Bezahlung besonders für Teilzeit-Kräfte zu gering, um davon leben zu können.“ Eine Arbeitszeitverkürzung wäre mit einem kräftigen Gehaltsplus für Teilzeitkräfte gleichbedeutend. „Die Rückmeldungen von unseren Kolleginnen und Kollegen sind so zahlreich wie noch nie und geben uns ein klares Signal, an der Forderung der 35-Stunden-Woche festzuhalten.“

„Gute Arbeitsbedingungen im Gesundheits- und Sozialbereich sind in unser aller Interesse. Wir fürchten die Konfrontation nicht, um das zu erreichen“, so auch Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth.
Die siebte Verhandlungsrunde ist für 2. März angesetzt. Sollte sie erneut scheitern, hat die Gewerkschaft Demonstrationen in Wien, Graz und Linz für den 10. März angekündigt. „In Linz werden dann mit Sicherheit auch wir Tiroler zahlreich vertreten sein!“, so Luxner.

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