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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

ÖGB und GPA-djp Tirol fordern reduzierte Öffnungszeiten und Sonntagsschließung für Handel

Supermarkt-Angestellte seit Tagen an Belastbarkeitsgrenzen

Eine Beschränkung der Öffnungszeiten zu den Randzeiten für den Lebensmittel- und Drogeriehandel fordert die Gewerkschaft GPA-djp, Hintergrund ist die derzeit herrschende außerordentlich hohe Kundenfrequenz. Ebenfalls in der Kritik steht die Sonntagsöffnung in den Tourismusregionen, obwohl bereits alle Touristen abgereist sind.
 
„Die Handelsangestellten leisten gerade bis an die Grenzen der Leistungsfähigkeit gehende Arbeit, um die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln zu gewährleisten. Die Kundenfrequenzen sind vielerorts höher als zu Weihnachtsfeiertagen. Um ein Mindestmaß an Ruhezeit für die Beschäftigten im Lebensmittel- und Drogeriehandel zu gewährleisten, braucht es dringend eine Beschränkung der Öffnungszeiten von 8:30 Uhr bis maximal 18 Uhr!“, so David Schumacher, zuständiger Sekretär für den Handel in der Gewerkschaft GPA-djp. Die gewonnene Zeit könnte fürs Nachschichten verwendet werden.
 
„Wir dürfen die Menschen, die uns jetzt mit dem Nötigsten versorgen, nicht im Stich lassen!“, appelliert auch Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth und weiter: „Wir müssen in dieser schwierigen Zeit auf alle schauen!“ Aufgrund der Tatsache, dass viele TirolerInnen derzeit im Home-Office arbeiten, sei zudem bereits eine spürbare Verlagerung des Einkaufsverhaltens spürbar. „Es braucht die langen Öffnungszeiten derzeit gar nicht“, ist Wohlgemuth sicher.
 
Warum die Supermärkte in den Tourismusregionen am Sonntag noch geöffnet haben, ist für die Gewerkschaft nicht nachvollziehbar. „Ermöglicht wird das durch die Tiroler Öffnungszeitenverordnung. Für uns ist aber klar: keine Touristen, keine Sonntagsöffnung!“, so Wohlgemuth und Schumacher unisono. Sie fordern, dass die Tourismusregelung außer Kraft gesetzt wird und in diesen Regionen auch der Handel ab sofort sonntags geschlossen bleibt.

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