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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

GPA-djp fürchtet um Sicherheit der Handelsangestellten

Faschingsdienstag als Pulverfass

Erstmals müssen heuer die Handelsangestellten in Innsbrucks Einkaufszentren am Nachmittag des Faschingsdienstags bis 19 Uhr arbeiten. „Hier stellt sich für uns die Frage nach der Gewährleistung der Sicherheit der Beschäftigten. An diesem Tag spielt Alkoholkonsum oft eine große Rolle, für die Großteils weiblichen Angestellten keine einfache Situation“, zeigt David Schumacher, betreuender Sekretär in der Gewerkschaft GPA-djp Tirol, auf. Der Faschingsdienstag sei in dieser Hinsicht ein „Pulverfass“.

Fürsorgepflicht der Arbeitgeber
Süleyman Kilic
, Wirtschaftsbereichsvorsitzender des Bereichs Handel in der GPA-djp Tirol, erinnert die Arbeitgeber an ihre Fürsorgepflicht: „Der Arbeitgeber ist für die Sicherheit der MitarbeiterInnen verantwortlich. Wir appellieren dringend, darauf zu schauen, dass die Angestellten sich nicht alleine mit alkoholisieren Kunden herumschlagen müssen.“ Bislang hatten die Einkaufszentren in Innsbruck am Faschingsdienstag nachmittags geschlossen. „Man sieht auch an diesem Beispiel, dass der Druck auf die ArbeitnehmerInnen konsequent zunimmt. Denn auch die Handelsangestellten hätten sich einen freien Nachmittag verdient“, so Schumacher. „Gemeinsames Feiern ist natürlich gut und recht – dies darf aber nicht zulasten der Beschäftigten gehen“, lautet das abschließende Resümee der beiden Gewerkschafter. 

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