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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

PRO-GE und GPA-djp: Fortsetzung der KV-Verhandlungen ist Erfolg der Beschäftigten

Für heute angesetzte Protestmaßnahmen finden wie geplant statt

Die soeben erfolgte Ankündigung, dass die KV-Verhandlungen zwischen der Metalltechnischen Industrie (FMMI) und den Gewerkschaften fortgesetzt werden, werten Robert Koschin, Tiroler Geschäftsführer der Gewerkschaft PRO-GE und Christoph Scheiber, Verhandler für die Gewerkschaft GPA-djp Tirol, als Erfolg der Beschäftigten. Die Forderung nach einem abschlussfähigen Angebot vonseiten der Arbeitgeber bleibe allerdings aufrecht.

Die für heute (Mittwoch) angesetzten Protestmaßnahmen finden in Tirol wie geplant statt. „In einer Vielzahl an Betriebsversammlungen wollen die Beschäftigten Beschlüsse für weitere Aktivitäten und Warnstreiks fassen. Ein abschlussfähiges Angebot hat für uns oberste Priorität, die ArbeitnehmerInnen wollen ihrem Unmut über die bisherigen absolut ungenügenden Angebote Luft machen“, so Koschin. Auch Scheiber verleiht den Gewerkschaftsforderungen Nachdruck: „Es gibt Firmen, die schreiben enorme Gewinne. Es ist absolut lächerlich, wenn wir dann lesen, dass für die Industriellenvereinigung unsere Forderung nach einer ordentlichen Lohn- und Gehaltserhöhung standortgefährdend ist!“

Auch Koschin geht mit den Aussagen von IV-Vertretern hart ins Gericht: „Auch fehlende Wertschätzung der MitarbeiterInnen ist standortgefährdend! Dabei geht es mir primär um Investitionen und Aus- und Weiterbildung, aber auch um Wertschätzung. Die Beschäftigten erwirtschaften die Gewinne – es wäre nur fair und anständig, sie daran teilhaben zu lassen!“ Dem Facharbeitermangel könne man eben nur mit entsprechender Bildung entgegenwirken. Von der Panikmache, dass Firmen ihre Standorte in andere Länder verlegen könnten, hält er wenig. „Das Niveau, das unsere Beschäftigten haben, muss man erst einmal finden“, gibt sich der PRO-GE-Landesgeschäftsführer selbstbewusst.

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