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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
v.l.n.r.: David Schumacher, Jenny Schumacher und Süleyman Kilic

GPA-djp Tirol bleibt bei Kritik der Arbeitsbedingungen rund um Innsbruck@night

Gewerkschaft spricht sich auch heuer gegen die Shoppingnight in dieser Ausdehnung und Form aus

„Wir hätten uns eine bessere Vorbereitung der ehemaligen Bürgermeisterin gewünscht anstatt Populismus auf Kosten der ArbeitnehmerInnen und der Gewerkschaft“, geht David Schumacher, für den Handel zuständiger Sekretär der Gewerkschaft GPA-djp Tirol, mit Innsbrucks Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer hart ins Gericht. „Leider bestätigt sich einmal mehr, dass die Frau Vizebürgermeisterin nur der Wirtschaft hörig ist und nicht auf die Beschäftigten Rücksicht nimmt, denn auch die WirtschaftsvertreterInnen versuchen, die sachliche Kritik der Gewerkschaft zu instrumentalisieren und mittels Streit gratis Werbung für ihre Veranstaltung zu erhalten“, so Schumacher.


Die Forderung der Gewerkschaft nach einem Event-Kollektivvertrag bleibt aufrecht. Nach wie vor verweigern die Vertreter der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer die Unterschrift unter den bereits ausverhandelten KV. „Es zeigt sich: Es geht der Wirtschaftskammer um vermeintliche Profite anstatt um faire Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten. Bei den Prozentschlachten rund um die Shoppingnight und einer reinen Umsatzverlagerung ist kein Geschäft zu machen. Immer wieder melden sich Geschäftsbesitzer und erklären ihre Unterstützung unserer Anliegen. Vielleicht sollte sich die Sparte Handel auch einmal um ihre sogenannten ‚kleinen Mitglieder‘ kümmern, denn mittlerweile fühlen sie sich in diesem Punkt besser von uns vertreten“, zeigt Süleyman Kilic auf, Wirtschaftsbereichsvorsitzender des Bereichs Handel in der GPA-djp Tirol.


„Die GPA-djp Tirol fordert die WKO Tirol weiterhin auf, den Eventkollektivvertrag zu unterzeichnen und bleibt bei der von vielen Beschäftigten herangetragenen Kritik. Wir werden auch in Zukunft das Sprachrohr der ArbeitnehmerInnen sein“, kündigt Schumacher abschließend an.

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