Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.

GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

GPA-djp-Schweighofer: Wünschen uns klaren Fahrplan

Noch offene Fragen bei Gehaltsanpassungen im Pflegebereich

Den im Jahr 2016 geschlossenen Pflegepakt bezeichnet Tirols Geschäftsführer der Gewerkschaft GPA-djp Harald Schweighofer als „großen Erfolg“, allerdings wünscht er sich jetzt einen klaren Fahrplan für die Umsetzung. „Es sind noch viele Fragen offen, wie beispielsweise die rückwirkenden Zahlungen seit dem Jahr 2017“, so Schweighofer. 

Für Beschäftigte bei privaten Pflegeheimen sowie in Sozial- und Gesundheitssprengeln sei die Situation noch völlig unklar. „Für diese ArbeitnehmerInnen ist die Umsetzung noch komplett offen. Letzten Sommer hatten wir einen Termin beim Land, seitdem ist in dieser Sache nicht mehr viel passiert. Wir fordern rasch Gespräche, um auch für diese Beschäftigungsgruppe eine Regelung zu finden“, so Schweighofer.

Der Pflegepakt regelt die längst überfällige einheitliche Bezahlung von Pflegekräften in Tirol, in etwa 11.000 ArbeitnehmerInnen in Pflegeheimen und Sozial- und Gesundheitssprengeln profitieren von der Neuregelung. Eineinhalb Jahre hatten die Verhandlungen zwischen Vertretern der einzelnen Tiroler Gewerkschaften und dem Land Tirol und dem Tiroler Gemeindeverband gedauert. Die Gehaltsunterschiede waren teils eklatant: Mehrere tausend Euro Differenz pro Jahr wiesen beispielsweise die Bezahlungen in Pflegeheimen im Vergleich zu den tirol kliniken auf – bei gleicher Arbeit wohlgemerkt.

Artikel weiterempfehlen