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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

ÖGB Tirol bekräftigt: Rechnung geht nicht auf

Beschwichtigungsversuche in Bezug auf Bad Häring gehen ins Leere

„500 Mio. Euro sollen eingespart werden, die Kosten für die Verwaltung machen lediglich 95 Mio. aus. Und da will man uns weismachen, dass nicht bei medizinischer Versorgung und Personal gespart wird?“, entgegnen Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth und der stv. ÖGB-Vorsitzende Christian Hauser den Beschwichtigungsversuchen der Tiroler ÖVP-Abgeordneten. Sie fordern die Sozialministerin auf, „endlich das längst überfällige Konzept“ vorzulegen.

„PatientInnen und MitarbeiterInnen hängen seit Wochen in der Luft, ebenso tausende freiwillige HelferInnen und SchülerInnen, die durch die AUVA versichert sind. Die Ministerin ist diesen Menschen zumindest eine Antwort schuldig! Die ständigen Angriffe der schwarz-blauen Bundesregierung sind inakzeptabel!“, so Wohlgemuth. Für ihn gehen die Beschwichtigungsversuche der Tiroler Abgeordneten komplett ins Leere, sachliche Argumente sowie ein Konzept zur Neugestaltung bleibe man nach wie vor schuldig. Haltlos ist für die beiden Gewerkschafter auch die Behauptung, es komme zu keinerlei Leistungsminderung oder Personalabbau. „Das jährliche Gesamtbudget der AUVA beträgt 1,5 Milliarden Euro, 500 Mio. davon werden für Invalidenrenten ausgegeben. Es bleibt eine Milliarde Euro – und davon soll jetzt die Hälfte eingespart werden?“, verweist Hauser auf die Unmöglichkeit des Vorhabens.

Die beiden Gewerkschafter stellen klar: „Wir werden uns wehren mit Händen und Füßen und zwar jetzt, bevor es zu spät ist!“ Wohlgemuth und Hauser laden die Tiroler Abgeordneten zudem ein, ihre Sichtweise dem ÖGB darzulegen. „Wir würden uns sehr freuen, wenn einer der Tiroler Abgeordneten die Zeit fände, uns die geplanten Einsparungen endlich zu erklären und ein vernünftiges Konzept vorzulegen.“

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