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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Symbolfoto

GPA-djp sagt Journalisten volle Unterstützung zu

Presse- und Meinungsfreiheit statt politischer Einflussnahme

„Wir sagen allen JournalistInnen volle Unterstützung zu! Jegliche Angriffe sind völlig inakzeptabel und sollten in der demokratischen Öffentlichkeit die Alarmglocken schrillen lassen“, hält Harald Schweighofer, Geschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten – Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) Tirol, fest.

 Zuletzt waren vor allem die ORF-Auslandskorrespondenten und die Berichterstattung aus Ungarn ins Visier von FPÖ-Stiftungsrat Norbert Steger geraten. „Gerade in Ungarn hat die politische Einflussnahme auf die Medien durch den Staat unerträgliche Ausmaße angenommen. Wir werden nicht hinnehmen, dass wir uns künftig in Richtung der demokratiepolitischen Standards Ungarns bewegen und werden eine Orbanisierung Österreichs nicht zulassen“, so Schweighofer.

Die GPA-djp will allen JournalistInnen im Land eine „politische Partnerin“ sein, um unabhängigen Journalismus zu schützen. „Alle Gewerkschaften waren in ihrer Geschichte wiederholt politischer Verfolgung ausgesetzt, eben weil sie sich unter anderem vehement für Presse- und Meinungsfreiheit eingesetzt haben. Daher ist dieser Kampf ein ureigenes gewerkschaftliches Thema. Ein Einmischen in eine unabhängige Redaktion steht Steger im Übrigen gar nicht zu. Als Stiftungsrat und damit Aufsichtsrat hat er eine Kontrollaufgabe nur gegenüber der Geschäftsführung, nicht aber gegenüber dem diesen nachrangigen Personen. Das muss Steger als Anwalt eigentlich wissen“, weist Schweighofer den FPÖ-Stiftungsrat abschließend in die Schranken.

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