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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
BetriebsrätInnen und Mitarbeiter aus allen Sozialbereichen
Soziale Arbeit ist mehr wert!
Margit Luxner (BRV-Altenwohnheim Kitzbühel, Vorsitzende WB 17) Ralf Wiestner (GPA-djp Tirol, Wirtschaftsbereichssekretär WB 17)

Gewerkschaften GPA-djp und vida riefen zu Protestkundgebungen

Streikbeschlüsse sind gefasst – Hoffen auf fairen Abschluss

Auch in Tirol versammelten sich heute Nachmittag ca. 200 Beschäftigte sowie BetriebsrätInnen aus allen Sozialbereichen zu Protestkundgebungen vor der Lebenshilfe, um für einen fairen Kollektivvertragsabschluss zu demonstrieren. Für rund 100.000 Beschäftigten der Sozialwirtschaft Österreich wird derzeit weiterverhandelt, rund 8.000 Beschäftigte in Tirol sind betroffen.
„Die Arbeitgeber haben in der vierten Runde weder ein akzeptables Angebot für faire Lohn- und Gehaltserhöhungen noch ein ausreichendes Angebot für die neuen Tätigkeiten in den GuKG-Berufen (Gesundheits- und Krankenpflegegesetz) unterbreitet“, erklärt Philip Wohlgemuth, Tirols ÖGB-Vorsitzender und Geschäftsführer der Gewerkschaft vida den Hintergrund der Protestmaßnahmen. Harald Schweighofer, Tirols Geschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten – Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), ergänzt: „Es gab auch kein Entgegenkommen bei der von uns geforderten Arbeitszeitverkürzung. Die Arbeitgeber sind aufgefordert, zu diesen Punkten endlich konstruktive Vorschläge zu machen. Die Geduld der Kolleginnen und Kollegen ist enden wollend“.

Kampfmaßnahmen vorbereitet
In mehreren Bundesländern wurden im Rahmen von Betriebsversammlungen bereits Streikbeschlüsse gefasst. "Wir sind gerüstet, falls es kein Entgegenkommen und damit kein Ergebnis gibt. Wir gehen in der Betreuung und Pflege wirklich sehr behutsam mit der Androhung von Arbeitskampf um, aber wenn es in der nächsten Runde keine Einigung gibt, dann bedeutet das Kampfmaßnahmen", erklärt Margit Luxner, Vorsitzendes des Wirtschaftsbereichs Soziales in der GPA-djp und weiter: "Die verantwortlichen Kolleginnen und Kollegen haben für diesen Fall vorgesorgt, damit der laufende Betrieb gewährleistet werden kann. Ein Streik muss als letztes Mittel auch in der Sozialwirtschaft möglich sein."

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