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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Beschäftigte vom Sonnenpark Lans wehren sich

„KV-Wechsel würde wesentliche Verschlechterungen bedeuten!“

Weniger Gehalt und zwei Arbeitsstunden mehr pro Woche würde ein Wechsel des Kollektivvertrags für zukünftige MitarbeiterInnen des Sonnenpark Lans bedeuten. Dahinter steckt laut Information der Geschäftsführung eine Entscheidung der Eigentümer von pro mente Reha, dass neu eintretende MitarbeiterInnen ab 1. November nicht mehr nach dem KV der sozialen Wirtschaft (SWÖ), sondern nach dem für private Kur- und Rehaanstalten entlohnt werden sollen. „Es geht nicht nur um schlechtere Bezahlung und mehr Arbeitsstunden, sondern auch um eine Abwertung der Leistungen, die unsere KollegInnen tagtäglich im psychosozialen Bereich erbringen. Dagegen wehren wir uns ganz entschieden!“, so Julia Rass, Betriebsratsvorsitzende des Sonnenpark Lans und zugleich Zentralbetriebsratsvorsitzende von pro mente Reha. „Für den 27. September ist eine Betriebsversammlung in Linz, Sitz der Zentrale der pro mente Reha, geplant, zu der wir ca. 40 TeilnehmerInnen aus Tirol entsenden werden. Die Solidarität aus dem Sozialbereich, die wir bei unserer österreichweiten Unterschriftenaktion erfahren dürfen, ist beeindruckend“, berichtet Rass. Weit über 4.000 Unterschriften wurden bisher gesammelt.

Unterstützt werden die Betroffenen von der Gewerkschaft der Privatangestellten – Druck, Journalismus, Papier. Harald Schweighofer, Geschäftsführer der GPA-djp Tirol, informiert: „Der KV-Wechsel würde für alle Berufsgruppen Verschlechterungen bedeuten. Wir werden die MitarbeiterInnen in jedem Fall unterstützen und dafür sorgen, dass ihnen die ihnen gebührende Wertschätzung entgegengebracht wird!“.

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