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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
v.l.n.r.: Harald Schweighofer (Geschäftsführer der GPA-djp Tirol), Otto Leist (Vorsitzender des Regionalausschusses Handel in der GPA-djp), Ing. Mag. David Schumacher (Geschäftsführer-Stv. der GPA-djp Tirol, Regionalsekretär für den Wirtschaftsbereich Handel)

Erfolgreiche KV-Verhandlungen für 45.000 Tiroler Handelsangestellte

Einheitliche Gehaltstabelle bringt deutliche Vereinfachung

Von einer „Vorbildwirkung für andere Branchen“ spricht Harald Schweighofer, Geschäftsführer der GPA-djp Tirol (Gewerkschaft der Privatangestellten – Druck, Journalismus, Papier) angesichts der heute vorgestellten Einigung auf einen bundesweiten Kollektivvertrag für Handelsangestellte. „Das höhere Einstiegsgehalt von 1.600 Euro trägt maßgeblich zur Imageverbesserung des Handelssektors bei – von Niedriglohnbranche kann keine Rede mehr sein! Auch die Anerkennung von zwei Jahren Karenzzeit pro Kind ist ein wichtiger Schritt für die ‚Frauenbranche‘ Handel“, ist Schweighofer überzeugt.

TirolerInnen profitieren besonders
Otto Leist, Vorsitzender des Wirtschaftsbereichs Handel in der GPA-djp, freut sich vor allem über die neuen Gehaltstafeln und die differenzierten Einstufungen: „Im neuen KV werden facheinschlägige Ausbildung und Qualifikation entsprechend honoriert. Vom einheitlichen Gehaltsgebiet profitieren TirolerInnen besonders! Aufgrund der bisherigen Regelung haben Salzburger und Vorarlberger Handelsangestellte mehr verdient.“ Die bisherigen acht Gehaltstafeln und zwei Gehaltsgebiete wurden zu einer einzigen Gehaltstabelle zusammengefasst und bringen somit eine deutliche Vereinfachung.

Neue Rechtssicherheit
„Die detaillierte Beschreibung der Tätigkeit und die genaue Anführung von kollektivvertraglichem Mindestgehalt, Überbezahlungen und Überstunden garantieren eine neue Rechtsicherheit. Diese Transparenz hat Vorbildwirkung für alle Branchen!“, sind die beiden Gewerkschafter überzeugt. Damit wurde eine langjährige Forderung der GPA-djp umgesetzt. Betriebe haben vier Jahre Zeit, um auf den neuen Kollektivvertrag umzusteigen. Für Handelsunternehmen wurde damit bis 2021 ein Übergangszeitraum geschaffen, der so auf die Bedürfnisse der Handelsbetriebe Rücksicht nimmt und diese durch die getroffenen Maßnahmen nicht überfordert.

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