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Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
ÖGB Kitzbühel: Margit Luxner, Hansjörg Hanser

ÖGB Kitzbühel: Sozialstammtisch widmete sich Thema Pflege

Freude über geplante Pflegeschule im Bezirk

Austausch und gegenseitige Vernetzung standen im Vordergrund des Sozialstammtisches, zu dem der ÖGB Unterland letzte Woche lud. Regionalsekretär Hansjörg Hanser informierte die Anwesenden über die unterschiedlichsten gesetzlichen, kollektivvertraglichen Rahmenbedingungen die zur Anwendung kommen. Erfreut zeigte man sich über die geplante Pflegeschule im Krankenhaus St. Johann. „Damit wird Interessierten eine qualitativ hochwertige Ausbildung geboten. Im Pflegebereich wird beinahe ständig neues Personal gesucht, umso wichtiger ist es dann, eine entsprechende Ausbildung auch in den Regionen anzubieten“, ist Margit Luxner, Unterlands ÖGB-Vorstandsmitglied, überzeugt. Weitere Themen waren die Registrierung für beruflich Pflegende und die schwierigen Arbeitszeiten – gerade die geteilten Dienste werden oft als Belastung empfunden.


Informiert wurde auch über den zwischen Land Tirol und den Gewerkschaften geschlossenen 4,9 Millionen schweren Pflegepakt. Philip Wohlgemuth, Tirols ÖGB-Vorsitzender und zugleich vida-Landesgeschäftsführer, war an den Gesprächen beteiligt. „Der Anfang des Jahres geschlossene Pflegepakt sichert die längst überfällige einheitliche Bezahlung und steuert somit der Abwanderung des Pflegepersonals zu den öffentlichen Krankenhäusern entgegen. Ein zeitgemäßes und attraktives Gehaltssystem, wie es die Tiroler Landesregierung vor kurzem u.a. für die Beschäftigten der Tirol Kliniken fixiert hat, haben sich auch die Pflegekräfte in privaten Krankenhäusern, Pflegeheimen, in der mobilen Pflege sowie in den Gesundheits- und Sozialsprengeln verdient“, ist Wohlgemuth überzeugt. Mehrere tausend Euro Differenz pro Jahr wiesen beispielsweise die Bezahlungen in Pflegeheimen im Vergleich zu den tirol kliniken auf – bei gleicher Arbeit wohlgemerkt. "Gleichen Lohn für gleiche Arbeit haben sich alle ArbeitnehmerInnen der Pflegebranche verdient, und zwar unabhängig vom Arbeitgeber!", so Wohlgemuth abschließend.

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