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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Otto Leist Tirols ÖGB-Landesvorsitzender
Harald Schweighofer GPA-djp Geschäftsführer Tirol

GPA-djp erinnert an klares Nein der Angestellten zur Shopping Night

„Warten nach wie vor auf Unterschrift der WK unter Event-KV!“

Im Vorfeld der für 9. Juni geplanten Innsbrucker Shopping Night verweist Harald Schweighofer, Geschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten – Druck, Journalismus, Papier Tirol, einmal mehr auf die 2015 durchgeführte Urabstimmung unter 1.850 Innsbrucker Handelsangestellten: „Über zwei Drittel – 68,1% - gaben an, bei der Shopping Night nicht arbeiten zu wollen. Dass von Wirtschaftsvertretern die Meinung der Angestellten dermaßen ignoriert wird, ist für mich absolut unverständlich!“

Entschädigung für Kinderbetreuung und Heimreise
Tirols ÖGB-Vorsitzender Otto Leist erwartet sich nach wie vor eine Einigung mit der Tiroler Wirtschaftskammer auf einen Event-Kollektivvertrag. „Unser Ziel, Verbesserungen zur ‚Eventregelung‘ zu erreichen, wird von 86,4 % der Befragten unterstützt. Ich erwarte mir daher, dass die Tiroler Wirtschaftskammer endlich ihre Blockadehaltung aufgibt und vernünftige Regelungen für die Handelsangestellten unterzeichnet“, fordert Leist. Im bereits ausverhandelten Event-KV wären unter anderem Entschädigungen für notwendige Kinderbetreuung oder die späte Heimreise vorgesehen, ebenso eine Mindestbesetzung in den Geschäften und mehr Sicherheitspersonal bei der Veranstaltung. „Dieser KV sollte die müßigen Diskussionen rund um die Shopping Nights endlich beenden und hätte eine vernünftige Regelung für beide Seiten bedeutet“, ist Leist überzeugt.

Frauenbranche Handel
Fast drei Viertel der im Handel Beschäftigten sind Frauen. „Der permanente Ruf nach Flexibilität im Handel stellt viele Frauen, die nach wie vor den Großteil der Kinderbetreuung übernehmen, vor große Probleme. Längeres Arbeiten bis 23 Uhr oder später wie bei der Shopping Night oder immer ausgedehntere Öffnungszeiten am Wochenende bedeuten für viele eine große Herausforderung im Privatleben. Die Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen sind nämlich an jene der Geschäfte keinesfalls angepasst! Daher sollten zuerst die Rahmenbedingungen geschaffen werden, bevor man ArbeitnehmerInnen in immer noch prekärere Situationen bringt“, fordert Schweighofer abschließend.

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