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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
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KV-Verhandlungen für Bankensektor unterbrochen

Auch in Tirol Betriebsversammlungen geplant

„Aufgrund des inakzeptablen Angebots der Arbeitgeberseite sehen wir uns gezwungen, auch in Tirol Betriebsversammlungen zu organisieren“, begründet Doris Bergmann, Betriebsratsvorsitzende der RLB Tirol AG und Sprecherin der GPA-djp Finance-Tirol, diesen Schritt. „In der zweiten Verhandlungsrunde boten die Arbeitgeber lediglich eine Erhöhung von 0,8 Prozent plus 6,5 Euro – das wäre eine durchschnittliche Gehaltserhöhung von lediglich 1,03 Prozent. Das Angebot der ersten Verhandlungsrunde wurde somit nur minimal nachgebessert, es lautete 0,8 Prozent plus 5 Euro. Das ist eindeutig zu wenig“, berichtet Bergmann.


Gleich geblieben ist außerdem die Forderung nach der sogenannten Einschleifregelung von 0,2 Prozent Plus für Gehaltsbestandteile über dem Kollektivvertrag. Das Verhandlungsteam der ArbeitnehmerInnen bleibt bei der Forderung nach einer linearen Gehaltserhöhung von 1,65 Prozent. „Dieser Prozentsatz ist bei der momentanen Ertragslage der Banken eindeutig gerechtfertigt. Es sind schließlich die Beschäftigten, die aufgrund verschiedenster Abbauprogramme und Umstrukturierungen die zusätzliche Arbeitslast zu stemmen haben“, so Bergmann. Sie betont weiters, dass die guten Ergebnisse der Branche im Jahr 2016 das Ergebnis der hervorragenden Leistung der Beschäftigten seien.

Am 8. und 9. März sind flächendeckend in ganz Österreich Betriebsversammlungen während der Arbeitszeit geplant, um die Beschäftigten über den Verhandlungsstand zu informieren und die Verhandlungen voranzutreiben.
Nächster Verhandlungstermin ist am 14. März, davor sollen noch Gesprächstermine mit den Generaldirektoren der Banken stattfinden.


Rückfragen:
Helena Sachers, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Mobil: 0664-6145186

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