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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Otto Leist (Vorsitzender des ÖGB Tirol), Mag.a Bettina Müller (Projektleiterin und Leiterin der IFES-Geschäftsstelle Linz), Harald Schweighofer (Geschäftsführer der GPA-djp Tirol)

Fakten statt Panikmache: nur öffentliche Pensionen sind sicher!

Umfrage ergab: Beschäftigte haben großes Vertrauen

„Unsere Pensionen sind sicher!“, ist Otto Leist, Vorsitzender des ÖGB Tirol überzeugt. Immer wieder ist das öffentliche Pensionssystem Angriffen ausgesetzt, von Unfinanzierbarkeit aufgrund der Alterung der Gesellschaft ist die Rede. Mythen, die Leist klar in Abrede stellt: „Die Leistungsfähigkeit unserer Volkswirtschaft steigt, daher bleiben auch die Pensionen finanzierbar. Derzeit machen die gesamten öffentlichen Pensionsausgaben ca. 14 Prozent der Wirtschaftsleistung (BIP) aus. Trotz eines zu erwarteten deutlichen Anstiegs der Menschen im Pensionsalter steigt der Anteil der Pensionsausgaben nach den neuesten Prognosen bis 2060 nur auf ca. 14,4 Prozent des BIP.“

Reformen sichern Pensionen ab
Harald Schweighofer, Geschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten – Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) Tirol, sieht die Pensionen durch zahlreiche Pensionen abgesichert. „Die Angleichung des Frauenpensionsalters in den nächsten Jahren an das der Männer, das Auslaufen der Beamtenpensionen und die Berücksichtigung aller Versicherungszeiten bei der Berechnung des Pensionsanspruchs garantieren sichere Pensionen“, so Schweighofer. Die steigende Lebenserwartung ist durch die bisherigen Reformen im Pensionssystem berücksichtigt worden. Eine automatische Anpassung des Pensionsalters an die Lebenserwartung, wie zuletzt von Finanzminister Schelling gefordert, käme daher einer doppelten Einrechnung gleich und würde zu massiven Pensionskürzungen führen. Schweighofer warnt entschieden vor einer Kürzung des öffentlichen Pensionssystems und einem Ersetzen durch private Vorsorge: „In Deutschland hat diese Vorgangsweise zu massivem Anstieg von Altersarmut geführt!“

IFES-Befragung: staatliche Vorsorge wird als Fundament der Alterssicherung gesehen
„Eine Befragung unter Österreichs ArbeitnehmerInnen ergab, dass die überwiegende Mehrheit der Beschäftigten großes Vertrauen in das öffentliche Pensionssystem hat und die staatliche Pension als Fundament der Alterssicherung gesehen wird“, erklärt Mag.a Bettina Müller, wissenschaftliche Projektleiterin und Leiterin der IFES-Geschäftsstelle Linz. Laut der Umfrage wird ein Umbau in Richtung mehr Privatvorsorge mit großer Mehrheit abgelehnt (58 Prozent erachten dies für weniger wichtig). Das Vertrauen in das Umlagesystem ist sehr hoch (71 Prozent), allerdings bei den über 40-jährigen deutlich stärker ausgeprägt (80 Prozent) als bei den Beschäftigten unter 29 Jahren (57 Prozent). Gerade die Gruppe der jüngeren ArbeitnehmerInnen sieht es aber als zentrale Aufgabe des Pensionssystems an, dass der Lebensstandard gesichert bleibt (89 Prozent). Bei den Vorstellungen bezüglich Pensionshöhe, Netto-Ersatzrate und Antrittsalter unterscheiden sich die Werte bei den jüngeren ArbeitnehmerInnen nicht von jenen der Älteren.

Aktionswoche „Fakten statt Panikmache“
Den Mythen rund um das Pensionssystem tritt die GPA-djp mit einer breit angelegten Aktionswoche unter dem Motto „Fakten statt Panikmache“ entgegen. Eine bundesweite BetriebsrätInnenkonferenz bildete den Auftakt, in der den BetriebsrätInnen das nötige Rüstzeug für die Diskussionen im Betrieb mitgegeben wurde.

 

Anhang:
Fotos (Abdruck honorarfrei/ÖGB Tirol, Sachers)
Nr. 03: v.l.n.r.: Otto Leist (Vorsitzender des ÖGB Tirol), Mag.a Bettina Müller (Projektleiterin und Leiterin der IFES-Geschäftsstelle Linz), Harald Schweighofer (Geschäftsführer der GPA-djp Tirol)
Nr. 020: v.l.n.r.: Harald Schweighofer (Geschäftsführer der GPA-djp Tirol), Mag.a Bettina Müller (Projektleiterin und Leiterin der IFES-Geschäftsstelle Linz), Otto Leist (Vorsitzender des ÖGB Tirol)

Rückfragen:
Otto Leist, Mobil: 0664-450 24 16
Harald Schweighofer, Mobil: 0676-817 118 100

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