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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Hotel- und Gastgewerbe: +1,5 Prozent für 40.000 Beschäftigte in Tirol

Nomenklatur für 2017 vereinbart

Einen erfolgreichen Abschluss der Lohn- und Gehaltsverhandlungen können die Gewerkschaften vida und GPA-djp sowie die Fachverbände Gastronomie und Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich vorweisen. Die Löhne und Gehälter der rund 40.000 Tiroler Beschäftigten im Hotel- und Gastgewerbe steigen demnach zwischen 1,35 und 1,50 Prozent. Der neue Mindestlohn bzw. das neue Mindestgehalt liegt bei 1.420 Euro. Gültig sind die neuen Lohn- und Gehaltstabellen ab 1. Mai 2016.

Bessere Arbeitsbedingungen und höhere Einkommen gegen Fachkräftemangel
„Unser Anliegen war es, einen Abschluss zu erreichen, der über der Inflationsrate liegt und der für die Beschäftigten auch spürbar ist. Bessere Arbeitsbedingungen und höhere Einkommen sind aus unserer Sicht das beste Gegenmittel, um dem anhaltenden Fachkräftemangel entgegen zu wirken“, ist Philip Wohlgemuth, Tirols Landesgeschäftsführer der Gewerkschaft vida, überzeugt. Harald Schweighofer, Landesgeschäftsführer der GPA-djp Tirol, freut sich auf weitere Schritte, um das gemeinsam vereinbarte Ziel von 1.500 Euro Mindestlohn beziehungsweise –gehalt bis 2018 zu erreichen. „Wertschätzung muss sich auch finanziell bemerkbar machen“, betont Schweighofer.

2017: Nomenklatur für Tirol
Vereinbart wurde zudem, dass ab Mai 2017 in Tirol, Kärnten, Salzburg und Vorarlberg einheitliche Lohntabellen gelten. „ Damit ist in diesen Bundesländern eine faire Entlohnung gewährleistet - unterschiedliche Bezahlungen sind dann großteils Geschichte“, freuen sich die beiden Gewerkschafter.

Plus bei Lehrlingsentschädigungen
Ein deutliches Plus gibt es auch bei den Lehrlingsentschädigungen, die sich um durchschnittlich 2,96 Prozent erhöhen. Die Lehrlingsentschädigungen im Detail: Im 1. Lehrjahr gibt es 645 Euro, im 2. Lehrjahr 715 Euro, im 3. Lehrjahr 850 Euro und im 4. Lehrjahr 935 Euro. Erstmals seit Jahren wird auch der Nachtarbeitszuschlag wieder leicht erhöht, und zwar auf 21 Euro pro Nachteinheit.

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