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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

GPA-djp Tirol zum Welttag gegen Rassismus: arbeitsrechtliche Konsequenzen bei Hasspostings im Internet

Achtung: Abmahnung oder Entlassung mögliche Folgen

Anlässlich des heutigen Welttages gegen Rassismus warnt die Gewerkschaft der Privatangestellten – Druck, Journalismus, Papier Tirol (GPA-djp) erneut vor den Folgen, die das Posten von Hasskommentaren in sozialen Netzwerken mit sich bringt. Viele User übersehen, dass ihr Handeln auch arbeitsrechtliche und strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann. Harald Schweighofer, Regionalgeschäftsführer der GPA-djp Tirol, informiert: „Mögliche arbeitsrechtliche Konsequenzen reichen von Abmahnung bis Entlassung. Wir rufen die ArbeitgeberInnen auch klar dazu auf, auf Hasspostings zu reagieren. Wobei wir raten, nicht sofort zu entlassen, sondern vorab mit Abmahnungen und anderen rechtlichen Schritten auf das Fehlverhalten aufmerksam zu machen. Weitere sinnvolle Maßnahmen sind Anweisungen zum Umgang mit Internet in der Arbeitszeit sowie in Verbindung mit dem eigenen Arbeitsplatz und vielleicht auch ein Sensibilisierungstraining für ArbeitnehmerInnen.“

Weiters könnten BetriebsrätInnen Betriebsvereinbarungen zur Nutzung des Internets abschließen. Insgesamt hält Schweighofer fest, dass die GPA-djp Tirol als demokratische Organisation kein Verständnis für sogenannte Hasspostings aufbringe: „Gerade aufgrund unserer eigenen Geschichte und unserer Statuten lehnen wir solche fremdenfeindliche Äußerungen strikt ab. Trotzdem sollten ArbeitgeberInnen richtig reagieren: zuerst abmahnen, weitere arbeitsrechtliche Schritte androhen und dann erst entlassen.“

 

Rückfragen:
Harald Schweighofer, Mobil: 0676-817 118 100

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