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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Christof Federspiel

Sozialplan für die Beschäftigten von Al-KO

Konstruktive Verhandlungen ergaben bestmögliche Unterstützung für die Betroffenen

Am 22. Februar wurde ein Sozialplan für die von der Schließung eines Produktionszweigs der Firma Al-KO betroffenen Beschäftigten unterzeichnet. „Es ist uns gelungen, für die tatsächlich betroffenen MitarbeiterInnen eine Vereinbarung zu erarbeiten, die sie in dieser Situation bestmöglich unterstützt. Diese Menschen werden direkt aus ihrem Arbeitsleben gerissen“, betonen die Betriebsräte und die mitverhandelnden Vertreter der Produktionsgewerkschaft (PRO-GE) und der Gewerkschaft der Privatangestellten – Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) Tirol. „Für uns war es notwendig, keine Zeit zu verlieren und sofort Lösungen zu finden. Leider konnte das Unternehmen die Arbeitsplätze nicht erhalten. Der Forderung der ArbeitnehmerInnenvertreter nach einem Sozialplan wurde aber durch den Abschluss mit der Geschäftsführung Rechnung getragen, die Gespräche verliefen sehr konstruktiv. Besonders wichtig war uns dabei die Vereinbarung einer Wiedereinstellungsklausel“, erklärt Thomas Giner, betriebsbetreuender Sekretär der PRO-GE Tirol.

Freiwillige Abfertigungen, Wiedereinstellungsklausel und Familienzuschlag vereinbart
Die Betriebsvereinbarung sieht neben einer Wiedereinstellung im Fall einer Personalaufstockung freiwillige Abfertigungen und Familienzuschläge bis hin zur Möglichkeit einer Landesarbeitsstiftung vor. „Die Unterstützung der Beschäftigten endet nicht mit der Überweisung des letzten Lohns. Wir konnten wichtige Sozialleistungen und die Möglichkeit zur Teilnahme der Betroffenen an einer Landesarbeitsstiftung vereinbaren, in deren sie Rahmen sich weiterbilden und so ihre beruflichen Chancen verbessern können. Wir haben uns mit voller Kraft für die MitarbeiterInnen eingesetzt, damit sie zumindest einen kleinen Lichtblick in dieser schwierigen Situation haben“, meint Christof Federspiel, zuständiger Sekretär der GPA-djp Tirol.
Der Sozialplan läuft mindestens bis Ende des Jahres 2017.

 

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