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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

KV-Verhandlungen für Handelsbeschäftigte mit +1,5 % abgeschlossen

6. Urlaubswoche bleibt auf der Agenda

Nach schwierigen aber konstruktiven Gesprächen konnte die Gewerkschaft der Privatangestellten - Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) bei den diesjährigen Verhandlungen eine reale Erhöhung von durchschnittlich 1,5% für alle Beschäftigten im Handel erzielen. Das Tiroler Verhandlungsteam - an der Spitze mit Otto Leist, Vorsitzendem des ÖGB Tirol und des Regionalausschusses Handel in der GPA-djp Tirol, seine Stellvertreterin, Betriebsrätin Sabine Klieber und David Schumacher, Regionalsekretär der GPA-djp Tirol für den Wirtschaftsbereich Handel - konnten sich hervorragend einbringen.

„Obwohl die Arbeitgeberseite unsere Forderungen nach einer besseren Anrechnung der Karenzzeiten und der leichteren Erreichbarkeit der 6. Urlaubswoche im Rahmen dieser KV-Verhandlungen nicht diskutieren wollte, ist es mit der breiten Unterstützung der Beschäftigten im Handel gelungen, einen vorzeigbaren und sehr gut vertretbaren Abschluss erreichen. Die kollektivvertraglichen Mindestgehälter werden im Schnitt um 1,55% erhöht und kaufmännisch auf volle Euro gerundet. Die bestehenden Überzahlungen bleiben in voller Höhe aufrecht. Damit liegen wir 0,5 % über der Inflation. Zusammen mit der Lohnsteuersenkung ergibt das für die ArbeitnehmerInnen ab Jänner eine deutliche Verbesserung ihrer Einkommensituation!“ fasst Leist das Ergebnis zusammen.

David Schumacher unterstreicht die Notwendigkeit weiterer Gespräche für eine bessere Anrechnung von Karenzzeiten: „Im Rahmen der Weiterentwicklung des Entgeltschemas wird die Regelung zur Anrechnung von Karenzzeiten in der KV-Reformgruppe aufgegriffen. Klares Ziel ist dabei eine Erweiterung der derzeitigen Anrechnung von 10 Monaten beim ersten Kind.“ Die Forderung nach der leichteren Erreichbarkeit der 6. Urlaubswoche bleibt auf der Agenda. Derzeit hat man erst nach 25 Jahren ununterbrochener Beschäftigung im gleichen Betrieb Anspruch auf eine sechste Urlaubswoche. „Diese Regelung ist nicht mehr zeitgemäß. Von den ArbeitnehmerInnen wird ständig verlangt, dass sie flexibel sind und breite Erfahrungen vorweisen können. Kaum jemand arbeitet daher noch 25 Jahre im gleichen Betrieb“, so Leist. Die bestehende Regelung im Kollektivvertrag, wonach im selben Betrieb Vordienstzeiten unter bestimmten Rahmenbedingungen anzurechnen sind, ist die Basis für die weiteren Verhandlungen.

 

Rückfragen:
Otto Leist, Mobil: 0664-450 24 16
Ing. Mag. David Schumacher, Mobil: 0676- 817 118 105

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