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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

PRO-GE und GPA-djp Tirol wehren sich gegen den politischen Erpressungsversuch der Arbeitgeber bei den Metallindustrieverhandlungen

Der Arbeitgeberversuch, die autonomen KV-Verhandlungen mit nicht genehmen Bundesregierungs- und Nationalratsthemen zu verquicken, ist empörend und zerstörerisch zugleich.
Anstatt die selbständigen KV–Verhandlungen der Sozialpartner zu verstärken, ist der Versuch der Arbeitgeber, die Gewerkschaften für die Durchsetzung ihrer politischen Forderungen zu erpressen, ein Gefährden der Sozialpartnerschaft. Ein solches Vorgehen hat es in der 2. Republik innerhalb der Sozialpartnerschaft noch nie gegeben.

„Die Betriebsräte und ArbeitnehmerInnen der Metallindustrie werden dieses unwürdige Spiel nicht mitmachen“, stellt PRO-GE Landessekretär Robert Koschin in Vertretung der Metallarbeiter klar. In einer österreichweiten BR-Konferenz am 29.09.15 werden sich auch die Tiroler Betriebsräte vehement gegen diesen Erpressungsversuch wehren.

Sollten sich die Arbeitgeber nicht auf eine normale Gesprächs- und Verhandlungsbasis besinnen, wird eine Dauerauseinandersetzung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber nicht zu verhindern sein. Die Verantwortung für diese Auseinandersetzung sowie die dadurch entstehenden Kosten bleiben somit ganz alleine auf Seiten der Arbeitgeber.

„Wir fordern deshalb, dass die Arbeitgeber-Vertreter die vereinbarte KV-Verhandlung am 5. Oktober ohne Vorbedingungen aufnehmen“, so GPA-djp Regionalsekretär Christof Federspiel für die Angestellten.

 

 


Rückfragen:
Helena Sachers, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ÖGB Tirol
Mobil: 0664-6145186
Mailto: helena.sachers@oegb.at

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