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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Betriebsräte wiesen am Innsbrucker Hauptbahnhof auf die Arbeitszeitverkürzung hin.

GPA-djp fordert Arbeitszeitverkürzung

„Donnerstag ist der neue Freitag!"

In Österreich werden pro Jahr über 270 Millionen Überstunden geleistet, wobei die durchschnittliche Wochenarbeitszeit bei rund 4 Stunden liegt. Damit gehört Österreich zu den Ländern mit den längsten Arbeitszeiten in ganz Europa. Dem gegenüber stehen über 400.000 Arbeitslose. Deshalb setzt sich die GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) für kürzere Arbeitszeiten und bessere Arbeitszeitkontrolle ein. „Tatsache ist, dass nur ArbeitnehmerInnen in einem Arbeitsumfeld, das ihre Bedürfnisse entsprechend berücksichtigt, motivierte und leistungsfähige MitarbeiterInnen sind. Daher steht der Wunsch nach gesunden Arbeitszeiten und einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben nur vordergründig im Gegensatz zu den ökonomischen Interessen der ArbeitgeberInnen“, so ÖGB-Tirol-Vorsitzender Otto Leist.

„Donnerstag ist der neue Freitag“


Unter dem Motto „Donnerstag ist der neue Freitag“ machten die Betriebsräte der Bezirksbetriebsräte Arbeitsgemeinschaft Innsbruck/Land der GPA-djp in einer gestern stattfindenden Aktion darauf aufmerksam. „Bei dieser Aktion ging es nicht nur um eine generelle Arbeitszeitverkürzung, sondern auch um neue Arbeitszeitformen, wie beispielsweise eine 4-Tage-Woche. Dann wäre der Donnerstag der neue Freitag. Durch das verlängerte Wochenende hätten die ArbeitnehmerInnen mit drei Tagen mehr Zeit zum regenerieren“, erklärt Regionalgeschäftsführer Harald Schweighofer.

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