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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

GPA-djp-Tirol übermittelt Forderungen für 8.000 ArbeitnehmerInnen an Baur und Tilg

Offener Brief für Gleichbehandlung von Pflegeheimen, Mobile Dienste & Sozialsprengel; Forderungen nach höherem Entgelt und Strukturreformen

Innsbruck, am 28. Mai 2015

Thema: GPA-djp-Tirol übermittelt Forderungen für 8.000 ArbeitnehmerInnen an Baur und Tilg
Utl.: Offener Brief für Gleichbehandlung von Pflegeheimen, Mobile Dienste & Sozialsprengel; Forderungen nach höherem Entgelt und Strukturreformen

In einem offenen Brief an die LandesrätInnen Baur und Tilg fordern BetriebsrätInnen von Pflegeheimen, Mobile Dienste & Sozialsprengel und die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp Tirol) Gleichbehandlung der 8.000 ArbeitnehmerInnen ähnlich wie Ärzte und Pflegepersonal in den Krankenhäusern. „Der Arbeitsdruck in der Branche hat sich zunehmend verdichtet, was Krankenstände, Burn-out und eine kurze Berufsverweildauer zur Folge hat. Neben Strukturreform der Arbeitsorganisation fordern wir auch eine neue Entgeltregelung, die ein Lohnplus von 20 Prozent mit sich bringen muss“, erklärt Harald Schweighofer, GPA-djp-Regionalgeschäftsführer.

Angemessene Pflege- und Betreuungsleistung künftig nicht mehr gewährleistet
Die Forderungen der BetriebsrätInnen und der Gewerkschaft für die 8.000 Beschäftigten im extramuralen Bereich gliedern sich in einer neuen Entgeltregelung und einer Strukturreform der Arbeitsorganisation. „Wir fordern von den beiden LandesrätInnen einen raschen Gesprächstermin. So wie es sich jetzt darstellt, ist eine angemessene Pflege- und Betreuungsleistung künftig für die Beschäftigten nicht mehr umsetzbar“, sagt Margit Luxner, Vorsitzende des Wirtschaftsbereichs 17 in der GPA-djp.

Entgeltforderung
Die GPA-djp fordert für die 8.000 Tiroler Beschäftigten der Branche ein kräftiges Lohnplus in der Höhe von 20 Prozent, die Ausarbeitung eines neuen, einheitlichen Tiroler Lohn- und Gehaltsschemas für alle Berufsgruppen im Pflegebereich und zur Einführung des neuen Schemas eine Einmalzahlung.

Forderung einer Strukturreform
In der Arbeitsstruktur fordert die Gewerkschaft die Verminderung der Wochenarbeitszeit, die Möglichkeit eines Sabbaticals, bezahlte Fortbildungstage, einen einheitlichen und nachvollziehbaren Personalschlüssel, die Regelung für Ersatzkräfte bei längeren Ausfallzeiten und altersgerechte Arbeitsplätze

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