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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Kampagne der IG work@social wird wegen starkem Feedback der Betroffenen ausgeweitet

Viele der 12.000 TirolerInnen in der Gesundheits- und Sozialbranche wollen auf Vollzeit umsteigen

Kampagne der IG work@social wird wegen starkem Feedback der Betroffenen ausgeweitet

Vor rund einem halben Jahr startete die Interessengemeinschaft work@social in der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) mit der Kampagne „Gute Arbeit braucht gute Bedingungen“. In Tirol will Marigt Luxner, Präsidiumsmitglied der GPA-djp Tirol, die Rahmenbedingungen der 12.000 Tiroler Beschäftigten in den Gesundheits- und Sozialberufen weiter verbessern: „Wir wollen die Arbeit in der Interessensgemeinschaft intensivieren. In den Betrieben werden jedes Monat neue Schwerpunkte wie beispielsweise Arbeitszeitverkürzung oder-gestaltung gesetzt, die Betroffenen sind aufgefordert, mittels Postkarten und Internet mitzureden. Das Feedback beweist uns, dass wir den Nagel auf den Kopf getroffen haben, denn der Rücklauf ist enorm, bereits jetzt sind mehr als 2.000 Antwortkarten aus Tirol im Umlauf und hunderte Anregungen via Mail eingetroffen. Die Beschäftigten liefern wertvolle Inputs“, resümieren Luxner.

„Deswegen wird unser hohes Engagement im Gesundheits- und Sozialbereich jetzt noch weiter ausgeweitet. Wir freuen uns, den Online-Start von unserer „Ganzen Palette - vom Gespräch bis zum Streik" verkünden zu können, einer umfassenden Sammlung von Ratschlägen und Konzepten zur Mobilisierung der Beschäftigten im Sozialbereich." Auch die „Ganze Palette" zeichnet sich wie die aktuelle Kampagne der work@social dadurch aus, dass sie laufend ergänzt und überarbeitet wird und dass die Beschäftigten selbst sich aktiv daran beteiligen können. „Die bis jetzt gelieferten Beiträge geben ein wirklich eindrucksvolles Bild der Arbeit, die im Gesundheits- und Pflegebereich geleistet wird, und der Hürden, die viele Betroffene überwältigen müssen“, erklärt Luxner.

„Den Beschäftigten weht gerade in dieser Branche der Wind von Einsparungen, Kürzungen und Belastungspaketen immer schärfer entgegen. Die aktuelle Kampagne der work@social ist eine notwendige Aktivität, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern“, so Luxner abschließend: „Unsere Forderungen sind bekannt und werden von den Beschäftigten bestätigt: es geht darum, dass ausreichend finanzielle Mittel für qualitätsvolle soziale Arbeit und qualitativ hochwertige Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt werden. Und wir fordern gerade für die Teilzeitbeschäftigten in den Gesundheits- und Sozialberufen, deren Anzahl ja ständig steigt, dass der Teilzeitzuschlag ab der ersten geleisteten Mehrarbeitsstunde bezahlt werden muss.“

Informationen zur Kampagne unter: http://www.gpa-djp.at/cms/A03/A03_1.10.3.9/berufsleben/interessengemeinschaften/work-social/die-ganze-palette-vom-gespraech-bis-zum-streik#

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