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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Ab 2016 gibt’s auf ein durchschnittliches Tiroler Jahreseinkommen 919 Euro mehr

ÖGB Tirol analysiert die ersten Eckpunkte der Steuerreform

Ab 2016 gibt’s auf ein durchschnittliches Tiroler Jahreseinkommen 919 Euro mehr

„Wir haben gekämpft und gemeinsam das erreicht, was wir uns vorgenommen haben. In mehr als 100 Betriebs- und Straßenaktionen haben wir TirolerInnen nicht nur über unser Steuermodell informiert, sondern uns auch in Form von 100.000 Unterschriften massivste Unterstützung eingeholt. Diese haben einen wesentlichen Teil dazu beigetragen, dass auf ein durchschnittliches Tiroler Monatsbruttoeinkommen von 2.252 Euro ab nächstem Jahr 919 Euro netto mehr im Börserl bleiben. Auch die Tiroler Wirtschaft wird davon enorm profitieren. Über diesen Erfolg und dessen zukünftige Auswirkungen werden wir ab 8. April auch in Tirol flächendeckend informieren. Die Gewerkschaft hat einmal mehr Stärke bewiesen, gemeinsam mit ArbeitnehmerInnen viel erreicht. Ich möchte mich auf diesen Weg auch für die Unterstützung in Tirol bedanken“, so das erste Resümee des Tiroler ÖGB-Landesvorsitzenden Otto Leist.

Mehr als 100 Betriebs- und Straßenaktionen in den Sommermonaten – Infotour in Tirol startet im April
In mehr als 100 Betriebs- und Straßenaktionen in den vergangenen Sommermonaten hat der ÖGB TirolerInnen von der Notwendigkeit einer Steuersenkung informiert. Den Startschuss zur ÖGB-Kampagne hat Otto Leist mit seiner Bezirkstour Ende Juli gesetzt. „Schon das Feedback zu unserem Modell war positiv. Die Anerkennung für unseren Einsatz zu einer Lohnsteuersenkung ist nach wie vor ungebrochen. TirolerInnen wissen, dass wir die Initialzündung zu dieser Steuerreform gewesen sind. Jetzt gilt es, sie über die Eckpunkte zu informieren. Der Startschuss zu den Infoveranstaltungen fällt am 8. April 2015 um 18:00 Uhr im ÖGB-Haus Innsbruck“, so Leist.

ArbeitnehmerInnen müssen sich Reform nicht selber zahlen
Für Leist ist auch wichtig, dass es zu keiner Kürzung der Steuervorteile bei Zulagen oder Urlaubs- und Weihnachtsgeld gekommen ist. „Für uns ist es nie in Frage gekommen, dass wir uns die Steuersenkung selbst bezahlen. Das ist nach ersten Informationen auch so, es soll auch so bleiben. Die von uns vorgeschlagene Registrierkassenpflicht wird eingeführt. Dabei geht es nicht darum, bestimmte Branchen pauschal unter Generalverdacht zu stellen, sondern einfach um ehrlich gegen unehrlich“, ergänzt Leist.

Leist will für weitere Beurteilung warten
Für eine weitere Betrachtung will Leist noch weitere Details zur Steuerreform abwarten. Vertiefende Analysen trifft der ÖGB-Bundesvorstand, dem auch der Tiroler ÖGB-Landesvorsitzende angehört, in den kommenden Wochen. Auf der Website des ÖGB kann sich ab sofort jede/r ihren/seinen eigenen Steuervorteil ausrechnen. Wieviel netto mehr im Börsel bleibt, kann gleich hier ausgerechnet werden: www.oegb.at/lohnsteuerrunter

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