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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Banken-Kollektivvertrag: Durchschnittlich 1,78 Prozent mehr für 6.500 Tiroler Bankangestellte

Bergmann: „Bei uns kommt keine Jubelstimmung auf, der Abschluss ist dennoch akzeptabel“

BetriebsrätInnen der Tiroler Banken bewerten den Abschluss der Finance-Kollektivvertragsverhandlung als akzeptabel. „Bei uns wird keine Jubelstimmung aufkommen. Die Schemagehälter werden um 1,6 Prozent plus eines nachhaltigen Fixbetrags von 5 Euro erhöht. Überkollektivvertragliche Bezugsbestandteile werden, sofern valorisierbar, um 0,4 Prozent erhöht. Die durchschnittliche Gesamtauswirkung des Gehaltsabschlusses ist mit 1,78 Prozent Erhöhung zu bewerten. Die Kaufkraft von 6.500 Tiroler Bankangestellten wird daher nur sehr marginal steigen, die harte Arbeit der Beschäftigten hätte sich durchaus mehr verdient“, erklärt Doris Bergmann, Wirtschaftsbereichsvorsitzende des Finanzbereiches in der GPA-djp Tirol.

Wichtig: keine Nulllohnrunde
Arbeitgebervertreter und ArbeitnehmervertreterInnen der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) der Kreditwirtschaft haben sich in Wien auf eine Erhöhung der Mindestgrundgehälter der Finance Kollektivverträge für die 75.000 Beschäftigten geeinigt. In Tirol arbeiten 6.500 Menschen in der Bankenbranche. Das intensive Tauziehen in den zwei Verhandlungsrunden hat auf beiden Seiten zu einem gerade noch vertretbaren Ergebnis geführt. „Für uns war es wichtig, die von den Arbeitgebern angepeilte Nulllohnrunde zu vermeiden. Das hätte besonders für Tiroler Bankangestellte verheerende Folgen gehabt, müssen sie doch mit den bundesweit höchsten Lebenshaltungskosten zurechtkommen“, sagt der zuständige Sekretär der GPA-djp Tirol, Michael Radl.

Intensiven Unterstützung seitens der Tiroler Bankenbetriebsräte
Bergmann und Radl sehen besonders in der intensiven Unterstützung der Tiroler Bankenbetriebsräte, die sich in den Filialen einstimmigen Beschluss zur Unterstützung aller gewerkschaftlichen Maßnahmen eingeholt haben, den Schlüssel, dass es nicht zu einem Reallohnverlust gekommen ist.

Der Abschluss in den wesentlichen Eckpfeilern:
- Erhöhung der kollektivvertraglichen Schemagehälter um 1,6 % + einem Eurobetrag von 5 Euro (= im Durchschnitt  1,78 %)
- die den jeweiligen Höchstbetrag der einzelnen Schemata übersteigenden Bezugsbestandteile, sofern diese valorisierbar gestaltet sind, werden mit 0,4% erhöht (Einschleifregelung, wie im Vorjahr); Überstundenpauschalen und Kinderzulagen sind davon ausgenommen. 
- Lehrlingsentschädigungen + 1,75 % linear
- Kinderzulagen + 1,75 %
- Geltungsbeginn 1.4.2015
- Geltungsdauer 12 Monate

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