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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Tirols Rechtsanwaltsangestellte bekommen zwischen 2,1 und 3,02 Prozent mehr

GPA-djp verhandelte Mindestgehalt von 1.400 Euro für RechtsanwaltskanzleiassistentInnen aus

Die Tiroler Rechtsanwaltskammer und die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp Tirol) haben sich auf einen Kollektivvertragsabschluss für Tiroler Rechtsanwaltsangestellte geeinigt. „Demnach konnten wir die KV-Gehälter mit 1. März 2015 um 2,1 bis 3,02 Prozent, also deutlich über der Inflationsrate, erhöhen. Zudem steigen die Lehrlingsentschädigungen um durchschnittlich 5,25 Prozent. Dies erfolgt in Form von Fixbeträgen bei der Erhöhung zwischen 36 und 39 Euro. Zudem ist es uns gelungen, eine Klarstellungen im Bereich Reisekosten, Verpflegungs-, Nächtigungs- und Weggelder zu vereinbaren“, so Harald Schweighofer, Tirols GPA-djp-Regionalgeschäftsführer. ++++

Für Angestellte mit der Lehrabschlussprüfung zur Rechtskanzleiassistentin, ist ab sofort einen Mindestgehalt von 1.400 Euro gültig. Vor dem Sommer wird es eine Arbeitsgruppe für eine zeitgemäße Überarbeitung des Kollektivvertrages, eventuell auch mit einem neuen Gehaltsschema geben. „Ich möchte mich ausdrücklich für die konstruktive Zusammenarbeit mit den FunktionärInnen der Tiroler Rechtsanwaltskammer bedanken“, sagt Schweighofer.

Der KV-Abschluss im Überblick:
- Erhöhung der KV-Gehälter:
o in der Berufsgruppe I um 36 Euro (im Durchschnitt sind dies 3,02 %)
o BG II um 36 Euro (2,1%)
o BG IIb um 39 Euro (2,34%)
o BG III um 39 Euro (2,14 %)
- die Lehrlinge erhalten eine Erhöhung von 31 Euro und bekommen nun:
o im 1. Lehrjahr 500 Euro
o im 2. Lehrjahr 628 Euro
o im 3. Lehrjahr 812 Euro (dies ist im Durchschnitt eine Erhöhung von 5,25 %)
- Klarstellung: Reisekosten, Verpflegungs-, Nächtigungs- und Weggelder, Zukunftssicherung und Mahlzeiten: Haben Angestellte Tätigkeiten außerhalb des Ortes, an dem sich die Kanzlei des Rechtsanwaltes befindet, weisungsgemäß zu verrichten, gebührt ihnen der Ersatz der Fahrtspesen, der Verpflegungskosten sowie der Nächtigungs- und Weggelder nach den Vorschriften des Rechtsanwaltstarifgesetz. Dem Rechtsanwalt steht es frei, seinen Mitarbeiterinnen zusätzlich zu den kollektivvertraglichen Mindestgehältern eine steuerfreie Zukunftssicherung und/oder freie bzw. verbilligte Mahlzeiten (z.B. Essensbons) laut Einkommenssteuersatz zu gewähren.
- Inkrafttreten des Kollektivvertrages: 1. März 2015

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