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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Schweighofer: „Wir brauchen eine langfristige innovative arbeitsmarktpolitische Strategraie“

Tirols Regionalausschuss macht gegen Verschlechterungen in der Erwachsenenbildung mobil

Schweighofer: „Wir brauchen eine langfristige innovative arbeitsmarktpolitische Strategraie“

Die millionenschwere AMS-Förderkürzung für Tirol trifft unter anderem den Bereich der Erwachsenenbildung besonders stark. „In Anbetracht auf die erneut stark ansteigende Arbeitslosigkeit in Tirol ist der Einschnitt beim Schulungsangebot und Kursen ein völlig falscher Weg. Es braucht eine budgetäre Planungssicherheit, um eine entsprechende Qualität an Weiterbildungsmaßnahmen sicher zu stellen“, betont der Regionalgeschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) Tirol Harald Schweighofer.

GPA-djp-Regionalausschuss plant Aktionen in Tirol
Beim gestrigen GPA-djp-Regionalausschuss zeigen sich BetriebsrätInnen der Erwachsenenbildung beunruhigt, befürchten massive Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen und beklagen erste Kündigungswellen bei einzelnen Trägern. Die BetriebsrätInnen der privaten Bildungseinrichtungen und der sozialökonomischen Betriebe beschlossen gestern Abend eine Resolution, planen in nächster Zeit weitere Aktivitäten zur Unterstützung der Anliegen der AMS-KundInnen und der Beschäftigten in den Trägereinrichtungen. Protestkundgebungen wie im vergangenen Herbst in der Innsbrucker Innenstadt und weitere Kampfmaßnahmen werden indes nicht ausgeschlossen.

Zu Lasten der Beratungs- und Qualifizierungsmaßnahmen
Die derzeitige Schwerpunktsetzung im Rahmen des AMS geht laut ArbeitnehmervertreterInnen zu Lasten der Beratungs- und Qualifizierungsmaßnahmen muss noch einmal überdacht werden. „Bei Förderungen an die Arbeitgeber, ist nicht sicher gestellt, ob die Mittel ihren Zweck erfüllen. Die Förderung der Beschäftigung älterer Arbeitnehmer muss durch einen Beitrag jener Arbeitgeber, die zu wenig ältere beschäftigen, erfolgen und darf nicht zu Lasten des AMS-Budgets erfolgen. Auch darf die Finanzierung der Kurzarbeit nicht aus dem AMS-Regelbudget erfolgen. Unsere Erfahrungen haben auch gezeigt, dass das Instrument der Altersteilzeit in der geblockten Variante ein wirksames und sinnvolles Instrument der Beschäftigungssicherung war und wieder verstärkt genutzt werden soll“, fasst Schweighofer den Inhalt der gestrigen Versammlung zusammen.

Die Forderungen:
- Innovative Maßnahmen zur nachhaltigen Eingliederung von Arbeitssuchenden in den Arbeitsmarkt
- Keine Finanzierung der Kurzarbeit durch Mittel, die der aktiven Arbeitsmarkt fehlen
- Längerfristige  Budgetsicherheit  für die Träger der AMS-externen Beratungs- und Qualifizierungsmaßnahmen
- Größere Beschäftigungssicherheit für die ArbeitnehmerInnen  im (Erwachsenen)-AusBildungsbereich
- Weniger Leistungsdruck und mehr Gesundheit am Arbeitsplatz sowie Vermeidung von psychischer Belastung und Krankenständen in den Trägerunternehmen

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