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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Tirols Bankengewerkschafter fordern nachhaltige Erhöhung aller Gehaltsstufen über der Inflationsrate

Doris Bergmann: „6.500 Tiroler Bankangestellte haben sich eine nachhaltige Erhöhung verdient“

In einer Woche steht die nächste Kollektivvertragsverhandlungsrunde für 75.000 Beschäftigte des Finanzbereiches, 6.500 davon in Tirol, am Programm der GPA-djp. Die erste Runde wurde vergangene Woche ergebnislos unterbrochen. „Wir fordern eine nachhaltige Erhöhung aller Gehaltsstufen über der Inflationsrate. Dass die Arbeitgeber lediglich einmalig für 2015 zwei Bildungsfreistellungstage und keine Erhöhung der Gehälter bieten, ist wohl eher ein Affront als ein ernst zu nehmendes Angebot. Das ist eine klare Missachtung der Arbeit der Beschäftigten, die mit stetig steigendem Arbeitsdruck und Arbeitsverdichtung zu kämpfen haben“, erklärt Doris Bergmann, Wirtschaftsbereichsvorsitzende des Finanzbereiches in der GPA-djp Tirol.

Tiroler BankengewerkschafterInnen werden am 9. März, einen Tag vor der nächsten Verhandlungsrunde, an der BetriebsrätInnenkonferenz in Wien teilnehmen und die Informationen an die Beschäftigten weitergeben. „Wir werden dort auch gemeinsam über die notwendigen nächsten Schritte beraten und die erforderlichen Beschlussfassungen vorgenommen“, so Bergmann. In der GPA-djp zeigte man sich indes über das inferiore Verhandlungsangebot und den Mangel an sozialpartnerschaftlichen Lösungsansätzen der Arbeitgeber für einen vernünftigen Kollektivvertragsabschluss entsetzt. „Wir wollen zügige und konstruktive Verhandlungen. Dazu braucht es aber auch einen entsprechenden Verhandlungspartner. Wir fordern die Arbeitgeber auf, auf einen konstruktiven Verhandlungsablauf einzugehen und rasch ein verhandelbares Angebot zu legen“, erklärt Bergmann abschließend.

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