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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
2,03 Prozent mehr Lohn/Gehalt und Arbeitsgruppen zu Rahmenrecht, 1.500 Euro Mindestlohn/gehalt

KV für 12.000 Tiroler Beschäftigte im privaten Sozial- und Gesundheitsbereich finalisiert

2,03 Prozent mehr Lohn/Gehalt und Arbeitsgruppen zu Rahmenrecht, 1.500 Euro Mindestlohn/gehalt

12.000 Tiroler Beschäftigte im privaten Sozial- und Gesundheitsbereich erhalten mit 1. Februar um 2,03 Prozent mehr Lohn oder Gehalt. Dieses Ergebnis wurde gestern von den Gewerkschaften GPA-djp und vida mit den ArbeitgeberInnen vereinbart. „Wir freuen uns für die Beschäftigten die unter schwierigsten Bedingungen einen so wichtigen Dienst für unsere Gesellschaft erbringen. Auch für die Tiroler Wirtschaft sind dieser Abschluss und das höhere Einkommen der 12.000 TirolerInnen ein wichtiger Indikator. Besonders der Mindestlohn/gehalt von 1.500 Euro ist für die Menschen wichtig“, so Harald Schweighofer, Tiroler GPA-djp-Regionalgeschäftsführer, und Philip Wohlgemuth, Tirols vida-Landesgeschäftsführer.

Neben den KV- und Ist-Löhnen bzw. –Gehältern werden alle Zulagen, die Lehrlingsentschädigungen, das Entgelt für TransitmitarbeiterInnen, sowie die alten Lohn- und Gehaltstabellen um 2,03 Prozent erhöht. Darüber hinaus ist es gelungen auch in diesem für den privaten Sozialbereich so bedeutenden Kollektivvertrag den Mindestlohn bzw. das Mindestgrundgehalt von 1.500 Euro umzusetzen, indem die Stufe 1 der Verwendungsgruppe 1 um 2,8% angehoben wurde.

TransitmitarbeiterInnen haben ab 1. Februar 2015 für die Dauer der arbeitsmarktpolitischen Maßnahme Anspruch auf das kollektivvertragliche Mindestentgelt, das im Beschäftigerbetrieb für die ausgeübte Tätigkeit gilt, mindestens jedoch auf jenes der Gruppe A des §28 BAGS-KV. Zu den Themen Verwendungsgruppen und Seniorität sowie Arbeitszeit und Dienstplan wurden Arbeitsgruppen eingerichtet und Verhandlungstermine vereinbart

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