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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
RGF Harald Schweighofer fordert: „Fehlende 1,5 Millionen Euro müssen budgetiert werden“

GPA-djp fordert langfristige Garantie für soziale Einrichtungen

Schweighofer: „Fehlende 1,5 Millionen Euro müssen budgetiert werden“

Die Einsparungen im Sozialbereich sind für das Jahr 2015 vom Tisch. „Soziale Einrichtungen brauchen aber langfristig eine Perspektive und dürfen nicht immer in der Bittstellerposition bleiben. Um im Sinne aller TirolerInnen gut arbeiten zu können, braucht es zukünftig Garantien seitens der Politik. Im Stadt-, Gemeinde-, Landes- oder Bundesbudget muss man dafür eine jährliche Subvention von 1,5 Millionen Euro berücksichtigen. Für uns als Gewerkschaft sind jegliche Einsparungen im Sozialbereich inakzeptabel, wie auch für ArbeitnehmerInnen und den Klienten der ständig von Kürzung bedrohten Einrichtungen“, erklärt Harald Schweighofer, Regionalgeschäftsführer der GPA-djp Tirol.



„TirolerInnen haben der Demo gegen den Abbau im Sozialbereich Anfang November gezeigt, dass ihnen die finanzielle Sicherung der sozialen Einrichtungen enorm wichtig ist. Diese Solidarität ist auch weiterhin ein ganz klarer Auftrag für Verantwortliche in den Gemeinden, der Stadt Innsbruck, dem Land Tirol und des Bundes, die fehlenden Budgetmittel in der Höhe von 1,5 Millionen Euro langfristig zu sichern. Wir alle wollen ein flächendeckendes, bedarfsgerechtes Angebot an Sozial- und Gesundheitsdiensten, die 12.000 Beschäftigten attraktive Arbeitsbedingungen und eine faire Bezahlungen“, so Schweighofer.



„Für uns ist soziale Arbeit mehr Wert. Wir stehen für ein flächendeckendes, bedarfsgerechtes Angebot an Sozial- und Gesundheitsdiensten. Wenn mehrere Milliarden an Steuergelder in die Bankenrettung gepumpt werden kann, dann muss es auch 2016 möglich sein, die derzeitigen Betreuungseinrichtungen im Sozialbereich weiterhin finanziell zu stützen und den Fortbestand für die nächsten Jahre zu garantieren. Es kann sehr schnell passieren, dass jemand die jetzt von den Kürzungen betroffenen Einrichtungen selbst in Anspruch nehmen muss. Soziale Arbeit hat Mehrwert und ist mehr wert“, schließt Schweighofer

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