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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Harald Schweighofer, Regionalgeschäftsführer der GPA-djp Tirol, bei seiner Demonstrationsrede.

500 DemonstrantInnen forderten Einsparungsstopp im Sozialbereich

Schweighofer: „Einsparung würden die sozial Schwächsten und ihre BetreuerInnen treffen“

An der heutigen Demo gegen die inakzeptablen Einsparungen im Sozialbereich vor der Annasäule in Innsbruck haben mehr als 500 Menschen teilgenommen. „Für uns als Gewerkschaft sind die Einsparungen im Sozialbereich inakzeptabel. Wir erklären uns daher solidarisieren mit den ArbeitnehmerInnen und den Klienten der betroffenen Einrichtungen und fordern den Weiterbestand und Ausbau. Die Politik, auf Gemeinde-, Landes- und Bundesebene ist jetzt gefordert“, so Harald Schweighofer, Regionalgeschäftsführer der GPA-djp Tirol, bei seiner Demonstrationsrede.

Die Gewerkschaft der Privatangestellten Druck, Journalismus, Papier hat die Demo der Studierenden des Bereiches "Soziale Arbeit" unterstützt. „Gemeinsam, Studierende und betroffene ArbeitnehmerInnen, konnten wir innerhalb weniger Tage 500 Menschen dazu bewegen, an der heutigen Demo teilzunehmen. Das zeigt uns, wie wichtig die finanzielle Sicherung der sozialen Einrichtungen für TirolerInnen ist. Diese Solidarität ist ein ganz klarer Auftrag für Verantwortliche in den Gemeinden, der Stadt Innsbruck, dem Land Tirol und des Bundes, die Sicherung der so wichtigen Infrastruktur zu gewährleisten. Wir alle wollen ein flächendeckendes, bedarfsgerechtes Angebot an Sozial- und Gesundheitsdiensten, die 12.000 Beschäftigten attraktive Arbeitsbedingungen und eine faire Bezahlungen“, so Schweighofer.

„Für uns ist soziale Arbeit mehr Wert. Wir stehen für ein flächendeckendes, bedarfsgerechtes Angebot an Sozial- und Gesundheitsdiensten. Wenn mehrere Milliarden an Steuergelder in die Bankenrettung gepumpt werden kann, dann muss es doch möglich sein, die derzeitigen Betreuungseinrichtungen im Sozialbereich weiterhin finanziell zu stützen und den Fortbestand für die nächsten Jahre zu garantieren. Es kann sehr schnell passieren, dass jemand die jetzt von den Kürzungen betroffenen Einrichtungen selbst in Anspruch nehmen muss“, ergänzt Daniela Meichtry, ÖGB-Regionalsekretärin Innsbruck und Umgebung. Im Anschluss an die Auftaktkundgebung zogen die DemonstrantInnen mit ihren Forderungen ein Runde durch die Innsbrucker Innenstadt.

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