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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
GPA-djp-Jugendvorsitzender Dominik Pittracher.

ÖBB-Vorteilscard: Tirols Gewerkschaftsjugend kritisiert drohende Ungleichbehandlung

Für Zivildiener soll es ab 1. Jänner 2015 keine eigene ÖBB-Vorteilscard mehr geben, für Präsenzdiener hingegen schon. „Mit dem Dienst an der Waffe oder am Menschen übernehmen junge TirolerInnen verantwortungsvolle Aufgaben in unserer Gesellschaft. Sowohl die Präsenzdiener als auch die Zivildiener haben speziell in Tirol oft lange Fahrtwege zu ihrem Dienstort. Dass es für Präsenzdiener weiterhin eine eigene Jahreskarte geben soll, für Zivildiener aber nicht, ist daher völlig unverständlich“, kritisieren Tirols ÖGB-Landesjugendsekretär Mario Dengg und Tirols GPA-djp-Jugendvorsitzender Dominik Pittracher. Die Gewerkschaft kritisiert die Ungleichbehandlung von Präsenz- und Zivildienern scharf.

Für Zivildiener ist das Innenministerium zuständig, für Präsenzdiener das Verteidigungsministerium. „Wir sehen es nicht ein, dass die Bundesministerin den Sparstift ausgerechnet bei jungen Menschen ansetzt, die im Dienst am Staat sind für wenig Geld arbeiten“, so Dengg. Der Landesjugendsekretär des ÖGB Tirol fordert die Innenministerin dazu auf, rasch dem Beispiel des Verteidigungsministers Gerald Klug zu folgen: „Im Verteidigungsministerium weiß man, dass die finanzielle Unterstützung für die Präsenzdiener enorm wichtig ist. Deshalb werden die Kosten für die eigene Vorteilscard auch 2015 übernommen, obwohl der Sparzwang groß ist.“

„Anstatt den Sparstift bei den Zivildienern anzusetzen, sollte sich die Innenministerin für eine Millionärssteuer einsetzen. Denn bei den Reichen gibt es wirklich etwas zu holen. Die Bevölkerung und politische Verantwortliche haben sich klar für die Aufrechterhaltung des Zivil- und Präsenzdienstes ausgesprochen. Die geplante Kürzung oder auch Belastungen für die Zivildiener ist ein Schlag ins Gesicht“, stellt Pittracher abschließend klar.

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