Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.

Datenschutzerklärung
GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Betriebshauptversammlung bei Plansee

Vor morgiger FMMI-KV-Verhandlungsrunde: Mehr als 6.500 Tiroler ArbeitnehmerInnen in Betriebsversammlungen informiert

Zusammenfassung

In mehreren Betriebsversammlungen haben Tirols GewerkschafterInnen der GPA-djp und PRO-GE mehr als 6.500 ArbeitnehmerInnen des Fachverbandes Maschinen- und Metallwarenindustrie (FMMI) über den nicht zurfriedenstellenden Stand bei den laufenden Kollektivvertragsverhandlungen informiert. „Die MitarbeiterInnen sind empört und erwarten sich von der heutigen Verhandlungsrunde ein akzeptables Ergebnis. Die bisherige Vorgehensweise und Verhandlungsführung stößt auf ein großes Unverständnis bei den Beschäftigten“, berichtet Verhandlungsmitglied und Plansee-Betriebsratsvorsitzender Christoph Scheiber von der Betriebshauptversammlung bei Plansee. Tiroler ArbeitnehmerInnen umfassend informiert "Die ArbeitnehmerInnen und wir als Betriebsräte lehnen diese, der österreichischen Sozialpartnerschaft unwürdigen Vorgangsweise zutiefst ab. Wir haben in mehreren Tiroler Betrieben Versammlungen abgehalten und haben die Beschäftigten umfassend informiert. Sollte heute kein akzeptables Ergebnis erzielt werden, werden wir die Beschäftigten nochmals informieren und gemeinsam mit ihnen festlegen, wie wir unsere Interessen erfolgreich durchsetzen können", berichtet Robert Koschin Regionalgeschäftsführer der PROGE. Forderungen des FMMI sind eine klare Kampfansage Für die Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp sind die Forderungen des FMMI ein klare Kampfansage: So sollen Mindestlöhne bzw. Mindestgrundgehälter, Zulagen und Aufwandsentschädigungen nicht erhöht werden. Außerdem soll sich eine Anhebung der IST-Löhne an der europäischen Inflationsrate von 0,5 Prozent orientieren und nicht an der österreichischen Inflationsrate von 1,7 Prozent. "Dies löst sogar bei WirtschaftsexpertInnen Kopfschütteln aus und die Arbeitgeber-Liste mit Verschlechterungen für die Beschäftigten ließe sich noch fortführen. Wir fordern konstruktive und sozialpartnerschaftliche Verhandlungen und kein verordnetes Kürzungsprogramm", sagen Scheiber und Koschin im Vorfeld der morgigen Verhandlung in Wien. Für Tirol sind neben Christoph Scheiber, Kurt Schmid (Betriebsräte PLANSEE), Patrik Tirof, Robert Prosch (BRV GE-Jenbacher), Robert Koschin PRO-GE und Christoph Federspiel GPA-djp im Verhandlungsteam der Gewerkschaft vertreten.

Artikel weiterempfehlen