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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
GF Andreas Stangl: „OÖ Regierungspläne sind Anschlag auf das Einkommen von Menschen, die keine Spitzenverdiener sind“ GF Andreas Stangl: „OÖ Regierungspläne sind Anschlag auf das Einkommen von Menschen, die keine Spitzenverdiener sind“

Großdemo in Linz gegen Lohnkürzungen und Sozialabbau

Beschäftigte sorgen sich um ihre Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen

Die Beschäftigten der Sozialberufe demonstrieren am 5. Dezember in Linz gegen das schwarz-blaue Sparbudget. Sie wehren sich gegen den Kahlschlag im Sozialbereich. „Wir befürchten, dass die massiven Einschnitte im Sozialbudget zu Kündigungen führen“, erklären Andreas Stangl und Engelbert Eckhart, Geschaftsführer der Gewerkschaften GPA-djp bzw. vida. „Wir fordern von Landeshauptmann Stelzer, dass er sich an bereits getroffene Vereinbarungen hält. Es kann nicht sein, dass man Einigungen einfach mir nichts, dir nichts über Bord wirft und damit zahlreiche Arbeitsplätze und die Arbeitsbedingungen im Sozialbereich gefährdet!“

Arbeitsplätze in Gefahr, schlechtere Bedingungen befürchtet
Den Beschäftigten im Sozialbereich sei klar, was die drastischen Einsparungen für sie bedeuten werden. Andreas Stangl, Geschäftsführer der GPA-djp OÖ: „Sie fürchten nicht nur um ihre Arbeitsplätze. Sie wissen, dass sich die Situation für alle Beschäftigten verschlechtern wird, auch für jene, die ihre Arbeitsplätze behalten. Denn weniger Personal bedeutet automatisch Arbeitsverdichtung, zusätzlichen Stress und Druck. Mit ihren Einsparplänen trifft die schwarz-blaue Koalition zielsicher Menschen, die wertvolle Arbeit für die Gesellschaft leisten und ohnehin wenig verdienen. Die Beschäftigten sind extrem verärgert, dass schon wieder auf ihre Kosten gespart werden soll.“ Und Stangl weiter: „Was die Regierung Stelzer vorhat, ist ein Anschlag auf die Einkommen von Menschen, die ohnehin nicht gerade zu den Spitzenverdienern gehören. Das werden wir mit aller Kraft bekämpfen!“ Betroffen sind nämlich auch die Beschäftigten in Caritaskindergärten und beim Roten Kreuz

LH Stelzer reagiert nicht auf Terminanfragen
Als unredlich bezeichnet es Stangl, dass bereits getroffene Vereinbarungen einfach gekippt werden. „Es ist schade, dass die Unterschrift eines Landeshauptmannes unter Vereinbarungen offenbar nichts wert ist.“ Es lasse zudem auf wenig Respekt vor den Sozialpartnern schließen, dass Landeshauptmann Stelzer seit Wochen nicht auf Terminanfragen der Gewerkschaften vida und GPA-djp reagiert.
 

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