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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Ausweitung der Warnstreiks in Oberösterreich

KV-Verhandlungen im privaten Gesundheits- und Sozialbereich

Die Kollektivvertragsverhandlungen für die Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich wurden letzte Woche erneut ergebnislos unterbrochen. Diese Woche werden daher die Warnstreiks fortgesetzt und ausgedehnt.

Heute, Montag, legen die Beschäftigten der Caritas in Oberösterreich für einige Stunden die Arbeit nieder. Ab Mittwoch folgen dann Betriebe aus der Sozialwirtschaft (SWÖ) mit Warnstreiks oder Betriebsversammlungen, wie beispielsweise Arcus Sozialnetzwerk, assista, B37, EXIT-sozial, Hilfswerk, Miteinander GmbH, PROGES, pro mente oder Soziale Initiative. Insgesamt beteiligen sich 61 Einrichtungen an den Protestmaßnahmen. Letzte Woche fanden bereits in 37 Einrichtungen Warnstreiks statt.

„Die Beschäftigten stehen hinter der Forderung nach einer Arbeitszeitverkürzung auf 35 Wochenstunden, da der Leidensdruck mittlerweile wirklich sehr groß ist. Seitens der Dienstgeber vermisse ich jegliche Strategie, die Situation zu verbessern“, so Manuela Pachler, Mitglied des Verhandlungsteams SWÖ und Betriebsratsvorsitzende von PROGES.

„Es ist höchste Zeit, dass der Beruf wieder attraktiv wird und zwar auch für diejenigen, die eine Ausbildung im Gesundheits- oder Sozialbereich haben, aber derzeit nicht dort arbeiten“, ist Andreas Stangl, Geschäftsführer der GPA-djp OÖ überzeugt davon, dass eine Arbeitszeitverkürzung der absolut richtige Weg ist. 

Der nächste Verhandlungstermin in der SWÖ wurde für den 2. März vereinbart. Sollte es wiederum zu keiner Einigung kommen, ist eine weitere Ausdehnung der Streiks vorgesehen.

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