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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
v.l.n.r.: Branko Novakovic (Gewerkschaft younion), Dr. Peter Csar (Vorsitzender der GÖD OÖ), LH-Stv.in Mag. Christine Haberlander, Andreas Stangl (Landesgeschäftsführer der GPA-djp) und Gerhard Lanzerstorfer (Gewerkschaft vida)

Zukunft der Gesundheits- und Pflegeberufe

Mehr als 10.000 Beschäftigte fordern Verhandlungsstart

Exakt 240 Tage nachdem die Gewerkschaften GÖD, GPA-djp, vida und younion in einem Brief an Landeshauptmann Stelzer zu Verhandlungen über ein Pflegepaket aufgefordert hatten, konnten am 18. Juli 2019 10.321 Unterschriften oberösterreichischer Pflegebeschäftigter an Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander übergeben werden.

„Wir sehen das als ersten Schritt, dass endlich die Gespräche starten können“, so Andreas Stangl, Geschäftsführer der GPA-djp OÖ. Seit Monaten weisen die vier zuständigen Gewerkschaften darauf hin, dass den KollegInnen in der Pflege endlich der Stellenwert zugestanden wird, der ihnen gebührt. „Diese Berufe müssen so attraktiv gestaltet werden, dass viele Menschen sie ergreifen und auch langfristig dort bleiben“, stellte Branko Novakovic (Gewerkschaft younion) klar.

Die Forderungen der Beschäftigten umfassen höhere Gehälter für Berufsbilder wie diplomierte medizinisch-technische Dienste (MTD) und klinische SozialarbeiterInnen sowie die Neueinreihung der Hebammen, diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger (DGKP), Pflegefachassistenz (PFA) und Pflegeassistenz im Entlohnungsschema. Darüber hinaus gibt es Verbesserungspotenzial in der Personalausstattung und den Rahmenbedingungen im Dienstbetrieb – auch wegen der stark erhöhten Arbeitsverdichtung. Weiters müssten die Vereinbarkeit von Beruf und Familie (Dienstplangestaltung, Kinderbetreuungseinrichtungen) ausgebaut und zukunftsorientierte Modelle für den Einstieg bzw. Umstieg in den Pflegeberuf geschaffen werden.

 

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